Club | 22. Juni 2012, 02:04 Uhr

Hertha verzichtet auf die Anrufung des Schiedsgerichts

Hertha verzichtet auf die Anrufung des Schiedsgerichts

Hertha BSC verzichtet nach reichlicher Prüfung der schriftlichen Urteilsbegründung auf einen erneuten Einspruch.
Berlin - Die schriftliche Urteilsbegründung des DFB-Bundesgerichtes bezüglich des Einspruches von Hertha BSC gegen die Spielwertung der Relegationsbegegnung bei Fortuna Düsseldorf vom 15.05.12 liegt dem Verein seit dem Wochenende vor.

Hertha BSC hat diese Urteilsbegründung gründlich studiert, analysiert und darüber hinaus eine juristische Expertise dazu anfertigen lassen. Die Rechtsexperten von Hertha BSC kommen zu dem Schluss, dass ein Einspruch gegen das Urteil vor dem Schiedsgericht formell zulässig, die Erfolgsaussichten jedoch nicht gegeben wären. Aus diesem Grund nimmt Hertha BSC nach eingehender, reiflicher Überlegung davon Abstand, das ständige Schiedsgericht des DFB anzurufen.

"Diese Entscheidung ist uns sicher nicht leicht gefallen", sagt Werner Gegenbauer, Präsident von Hertha BSC, "allerdings mussten wir bei den nicht gegebenen Erfolgschancen abwägen, ob ein weiterführendes Verfahren Hertha BSC gedient hätte. Dies ist aus unserer Sicht nicht der Fall. Auch das Meinungsbild auf der Mitgliederversammlung zu diesem Thema war schließlich eindeutig."

von Hertha BSC