Der Nächste, bitte…
Teams | 12. Februar 2016 um 11:53 Uhr

Der Nächste, bitte…

Der Nächste, bitte…

… am Samstag (13.02.16, 15.30 Uhr) trifft Hertha BSC in Stuttgart auf den VfB. Der Gegner im Portrait.

Berlin – Nach dem Remis gegen Dortmund und dem Weiterkommen im Pokal in Heidenheim schließen die Blau-Weißen die Englische Woche am Samstag mit dem Auswärtsspiel beim VfB Stuttgart ab. Herthabsc.de hat sich mit dem kommenden Gegner beschäftigt.

Die sportliche Situation: Nach einer schwierigen Hinrunde, in der die Schwaben nie besser als Platz 15 standen, hat sich die Mannschaft nach dem Trainerwechsel von Alexander Zorniger zu Jürgen Kramny Schritt für Schritt stabilisiert und nach oben gearbeitet. Zuletzt gelangen dem VfB in der Liga vier Siege in Folge und der Sprung auf Rang 12 – im DFB-Pokal war im Viertelfinale unter der Woche trotz eines mutigen Auftritts nach dem 1:3 gegen Borussia Dortmund Schluss. Nun wollen die Suttgarter in der Liga weiter punkten und den Klassenerhalt frühzeitig sichern. "Wir befinden uns immer noch im Abstiegskampf. Wir müssen uns hinten rausarbeiten und dürfen nicht nachlassen", sagt VfB-Trainer Jürgen Kramny.

Die Schnittstellen: Herthas Angreifer Vedad Ibisevic kam in dieser Saison von Stuttgart nach Berlin und wird entsprechend motiviert sein. Zum Bundesligaspieler wurde Julian Schieber, der jeden Tag näher an sein Comeback heranrückt, in der Landeshauptstadt Baden-Württembergs. Der Angreifer schnürte von 2006 bis 2010 sowie in der Saison 2011/12 die Schuhe für den VfB. Beim fünfmaligen Deutschen Meister steht mit Jerome Kiesewetter ein ehemaliger Herthaner im Aufgebot – er kam in dieser Spielzeit allerdings noch nicht zum Einsatz. Mit Schieber (vier Siege, ein Unentschieden), Salomon Kalou und Valentin Stocker (je zwei Siege und ein Unentschieden) sowie Mitchell Weiser (zwei Siege) hat der Hauptstadtclub gleich vier Spieler im Kader, die noch nie ein Pflichtspiel gegen Stuttgart verloren haben.

Die Stuttgarter im Fokus: Kevin Großkreutz war wohl der prominenteste Winterneuzugang des Vereins. Der Weltmeister kehrte nach einem unbefriedigenden halben Jahr bei Galatasaray Istanbul in die Bundesliga zurück und fügte sich bei den Schwaben sehr gut ein. Bisher bestritt der laufstarke Allrounder alle Pflichtspiele über 90 Minuten. "Ich wurde super beim VfB aufgenommen und fühle mich in der Stadt und in der Arena super wohl", sagt Großkreutz, der auch eine Erklärung für die starke Form seiner Mannschaft hat: "Die jüngsten Erfolge sind das Ergebnis harter Arbeit und eines tollen Teamgeists. Der Trainer stellt uns gut ein: auf uns und auf den Gegner." Ein weiterer Erfolgsgarant der Weiß-Roten ist Daniel Didavi (neun Tore/fünf Vorlagen) – er fehlt gegen Hertha jedoch wegen einer gelb-roten Karte.

Die bisherigen Duelle: Insgesamt trafen die beiden Mannschaften in der Bundesliga in 61 Partien aufeinander, Hertha siegte dabei 24mal. 16 Begegnungen endeten unentschieden, 21mal ging Stuttgart als Sieger vom Platz. Auswärts lief es gegen die Schwaben in der jüngsten Vergangenheit für Hertha jedoch gar nicht so schlecht, wie die Gesamtbilanz vermuten lässt. In den letzten beiden Auswärtsspielen entführten die Berliner insgesamt vier Punkte aus dem 'Ländle' (0:0 und 2:1).

Die Meinung über den Hauptstadtclub: Trotz der Niederlage im Pokal erhielten die Stuttgarter viel Lob für ihren Auftritt. Auch Jürgen Kramny war zufrieden. "Wir haben gute Sachen gesehen, gegen einen starken Gegner", sagte der Coach, der mit Respekt, aber selbstbewusst in das Aufeinandertreffen mit den Berlinern geht. "Ich bin mir sicher, dass wir gegen Hertha eine ähnliche Leistung zeigen können. Wir sind auf dem richtigen Weg."

(kk/dpa)

von Hertha BSC