Der Nächste, bitte…
Profis | 4. März 2016 um 14:01 Uhr

Der Nächste, bitte…

Der Nächste, bitte…

… die Englische Woche beendet Hertha BSC am Sonntag (06.03.16) mit der Partie beim Hamburger SV. Der Gegner im Porträt.

Berlin – Zwei Spiele, 3:0 Tore und am wichtigsten: sechs Punkte. Hertha BSC ist bislang mit einer makellosen Bilanz durch die Englische Woche gekommen und trifft in der dritten Partie binnen zehn Tagen auf den Hamburger SV. Gegen die Norddeutschen gewann der Hauptstadtclub die vergangenen fünf Duelle ohne Gegentor. Im Hinspiel setzten sich die Berliner souverän mit 3:0 durch. Jetzt treffen sich beide Vereine am Sonntag (06.03.16) um 17.30 Uhr in Hamburg wieder. Herthabsc.de stellt den kommenden Gegner vor.

Die sportliche Situation: Zweimal in Folge retteten sich die Hanseaten erst in der Relegation vor dem ersten Abstieg der Vereinsgeschichte. In der laufenden Saison deutet es darauf hin, dass der Bundesliga-Dino diesmal vor einer ähnlichen Zitterpartie verschont bleibt, auch wenn sie in Hamburg mit der Rückrunde bisher nicht zufrieden sind. Trotzdem steht der HSV aktuell mit 28 Zählern auf dem elften Rang. Aus den vergangenen drei Spielen holte die Mannschaft von Trainer Bruno Labbadia allerdings nur zwei Punkte, von den vergangenen zehn Partien gewann sie nur eine. Das Spiel bei Eintracht Frankfurt endete 0:0. Die Heimpartie gegen den FC Ingolstadt spielten die Hamburger 1:1, in Gelsenkirchen verloren sie unter der Woche 2:3. "Es wären zuletzt mehr Punkte drin gewesen", ärgerte sich Labbadia.  

Die Schnittstellen: Im Kader der Hamburger stehen drei Spieler, die in der jüngeren Vergangenheit Spuren bei Hertha BSC hinterlassen haben. Jaroslav Drobny, aktuell hinter René Adler Nummer zwei der Norddeutschen, hütete das Berliner Tor zwischen 2007 und 2010. Vor dem inzwischen 36-Jährigen lief zwischen 2008 und 2010 Gojko Kacar mit der Fahne auf der Brust auf. Dritter im Bunde ist Pierre-Michel Lasogga. Der Stürmer schnürte zwischen 2010 und 2013 seine Fußballschuhe für die Herthaner. Auch Pál Dárdai hat Schützlinge in seinem Kader, die schon mit der Raute auf der Brust spielten. Per Skjelbred verließ seine norwegische Heimat 2011 und schloss sich den Norddeutschen an, ehe er zunächst auf Leihbasis und 2014 schließlich fest nach Berlin wechselte. Sebastian Langkamp stand in der Hinrunde 2007/08 beim Europapokalsieger von 1983 unter Vertrag, trainierte mit der ersten Mannschaft, spielte aber für die U23. Außerdem steht Tolcay, der kleine Bruder von Tolga Cigerci, bei den 'Rothosen' unter Vertrag.

Die Hamburger im Fokus: Ex-Nationaltorwart René Adler ist in dieser Saison der große Rückhalt der Hamburger, obwohl er auch in dieser Spielzeit - wie regelmäßig in der Vergangenheit - bereits verletzungsbedingt pausieren musste. In 18 Begegnungen spielte er viermal zu Null und kassierte 25 Gegentore, den negativen Trend konnte der 31-Jährige allerdings nicht stoppen. "Bei uns haben nur wenige 100 Prozent gegeben. Wir waren zuletzt nicht leidenschaftlich genug", sagte der Schlussmann. Ein weiterer Führungsspieler wird den 'Rothosen' am Sonntag fehlen. Kapitän und Innenverteidiger Johan Djourou sah in Gelsenkirchen gelb-rot. Die Hoffnungen der Hamburger ruhen auf Josip Drimic, der Schweizer Nationalspieler wechselte im Winter auf Leihbasis von Borussia Mönchengladbach an die Elbe und traf gegen Ingolstadt zum ersten Mal für seinen neuen Arbeitgeber.

Die bisherigen Duelle: In der Bundesliga trafen der Hauptstadtclub und die Hanseaten bislang 65-mal aufeinander. Die Bilanz spricht dabei knapp für die Herthaner, die 27 dieser Begegnungen (25 Niederlagen) für sich entschieden. Unentschieden endeten 13 Aufeinandertreffen beider Vereine. Zuletzt duellierten sich die Blau-Weißen gerne mit dem HSV: Aus den vergangenen fünf Partien holten die Berliner 15 Punkte bei einem Torverhältnis von 11:0. Am 28.01.12 verließ Hertha das Spielfeld gegen den HSV letztmals als Verlierer (1:2). Die letzte Niederlage in Hamburg, ein 0:1 durch den Treffer von Marcell Jansen, datiert vom 06.03.10. Sechs Jahre später will die Dárdai-Elf die Heimreise nicht ohne Punkte antreten.

Die Meinung über den Hauptstadtclub: Trainer Bruno Labbadia fordert von seinen Spielern gegen Hertha BSC großen Einsatz und einen leidenschaftlichen Auftritt. "Wir müssen gegen Hertha unglaublich hohen Aufwand betreiben, als Mannschaft funktionieren und geschlossen auftreten", sagt der Coach. "Unser Gegner macht einen sehr guten Job und hat eine klare Linie. Hertha spielt sehr variabel und steht berechtigt dort, wo sie jetzt sind."

(fw/City-Press)

Gesagt...

[>]
Wir müssen gegen Hertha unglaublich hohen Aufwand betreiben, als Mannschaft funktionieren und geschlossen auftreten
[<]

von Hertha BSC