Der Nächste, bitte…
Profis | 21. März 2016 um 16:22 Uhr

Der Nächste, bitte…

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… am Samstag (19.03.16) trifft Hertha BSC auf den FC Ingolstadt. Der Gegner im Portrait.

Berlin – Nach dem Heimsieg gegen Gelsenkirchen wartet auf die Herthaner das zweite Heimspiel in Folge. Am Samstag um 15.30 Uhr empfängt der Hauptstadtclub den FC Ingolstadt im Olympiastadion. Die ‚Schanzer‘ spielten zuletzt viermal in Folge unentschieden und sind seit fünf Spielen unbesiegt. Der FCI wird an diese Serie anknüpfen und auch beim Hauptstadtclub punkten wollen. Herthabsc.de hat sich mit dem kommenden Gegner beschäftigt. 

Die sportliche Situation: Ingolstadt steht nach 26 Spieltagen mit 33 Punkten auf dem zehnten Tabellenplatz. Zuletzt blieb die Mannschaft von Trainer Ralph Hasenhüttl fünf Spiele in Folge ungeschlagen, trennte sich dabei jeweils 1:1 vom Hamburger SV, dem 1.FC Köln und Eintracht Frankfurt. In der Vorwoche verspielten die Oberbayern beim 3:3 gegen den VfB Stuttgart eine 3:1-Führung. „Natürlich ist es ärgerlich, dass wir nach dem 3:1 noch den Ausgleich bekommen haben", räumt Ingolstadts Robert Bauer ein. "Aber wir sind in diese Partie wie in jede gegangen und freuen uns, dass wir gepunktet haben, ein tolles Spiel geliefert haben und wieder einen Konkurrenten auf Distanz halten konnten." Der Aufsteiger spielt eine äußerst stabile Saison und hat sich im sicheren Mittelfeld festgesetzt. „Das Wichtigste ist, dass wir eine super Ausgangsposition haben, auch wenn wir definitiv noch nicht durch sind“, sagt der deutsche U20-Auswahlspieler, der mit seinen Mitspielern bisher 13 Punkte aus neun Rückrundenspielen holte –  genauso viele wie Hertha BSC.

Die Schnittstellen: Mit Alfredo Morales und Elias Kachunga stehen zwei ehemalige Herthaner im Ingolstädter Aufgebot. Der gebürtige Berliner Morales absolvierte beim Hauptstadtclub seine fußballerische Ausbildung und schaffte bei den Blau-Weißen den Sprung in den Profifußball. Vedad Ibisevic dürfte vor diesem Duell ebenfalls eine besondere Art von Motivation verspüren: Gegen jeden anderen aktuellen Bundesligisten traf der bosnische Angreifer bereits, nur ein Treffer gegen Ingolstadt fehlt ihm noch. Im Hinspiel fehlte der 31-Jährige gesperrt.

Die Schanzer im Fokus: Ingolstadt überzeugt als kompakte und für jeden Gegner schwer zu knackende Mannschaft. Das drückt sich insbesondere in einer stabilen Defensive aus: Achtmal blieben die Oberbayern in der laufenden Spielzeit schon ohne Gegentor. Treffsicherster Torschütze der 'Schanzer' ist Moritz Hartmann, der schon seit 2009 für die Schwarz-Roten aufläuft. In der aktuellen Spielzeit gelangen ihm bereits sieben Saisontreffer. „Der Moritz ist einfach eine Bank, der hat Nerven aus Stahl", lobt Kapitän Marvin Matip den 29-Jährigen, der fünfmal aus elf Metern traf.

Die bisherigen Duelle: Bisher trafen die beiden Mannschaften in der Bundesliga erst ein einziges Mal aufeinander. Hertha siegte in der Hinrunde in Ingolstadt durch ein Tor von Mitchell Weiser mit 1:0. Viermal begegneten sich beide Mannschaften zuvor bereits in der 2. Bundesliga – drei dieser Duelle endeten Unentschieden, einmal siegten die Blau-Weißen 3:1.

Die Meinung über den Hauptstadtclub: "Hertha BSC ist eine richtig, richtig gute Mannschaft und immer gefährlich", sagt Ingolstadts Trainer Ralph Hasenhüttl. Der Coach der 'Schanzer' rechnet sich gegen den Hauptstadtclub aber dennoch etwas aus. "Wir wollen gegen diesen Gegner zeigen, dass wir uns weiterentwickelt haben."

(kk,fw/City-Press)

Gesagt...

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Wir wollen gegen Hertha zeigen, dass wir uns weiterentwickelt haben.
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-Ralph Hasenhüttl

von Hertha BSC