
Der Nächste, bitte…
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Berlin – Die Länderspielpause ist vorbei, es ist wieder Bundesliga! Am Sonntag (03.04.16) tritt der Hauptstadtclub um 15.30 Uhr bei Borussia Mönchengladbach an. Die Borussen gewannen zuletzt vor heimischem Publikum viermal in Folge und werden ihre Heimserie gegen die Mannschaft von Trainer Pál Dárdai ausbauen wollen. herthabsc.de hat die 'Fohlen' einmal etwas genauer unter die Lupe genommen.
Die sportliche Situation: Mönchengladbach steht nach 27 Spieltagen mit 42 Punkten auf dem fünften Tabellenplatz. Nach einem schwierigen Start in die Saison kämpfte sich der VfL Schritt für Schritt in die Spitzengruppe der Liga zurück. Während die 'Fohlen' in der Rückrunde zu Hause regelmäßig siegen, holte die Mannschaft von Trainer André Schubert auswärts deutlich weniger Punkte. So hat das Team vom Niederrhein nach der extrem unglücklichen Niederlage in Gelsenkirchen aktuell zwei Punkte Rückstand auf die begehrten Champions League-Plätze. Vize-Präsident und Ex-Hertha-Trainer Hans Meyer ist dennoch zufrieden und sieht die Borussia auf Kurs. "Wenn mit mir jemand nach dem fünften Spieltag gewettet hätte, dass wir Ende April dort stehen, wo wir jetzt sind, und nicht unten herumkrebsen, hätte ich gesagt: Das ist maßlos optimistisch", sagte Meyer.
Die Schnittstellen: In beiden Kadern gibt es einige Spieler, die bereits die Trikots beider Clubs getragen haben. Alexander Baumjohann, Tolga Cigerci und Johannes van den Bergh liefen in der Vergangenheit bereits für Mönchengladbach auf, van den Bergh spielte sogar in der Jugend für den VfL. Auf Gladbacher Seite stehen mit Raffael, Ibrahima Traoré und Nico Schulz ebenfalls drei Akteure mit blau-weißer Vergangenheit im Aufgebot.
Die Gladbacher im Fokus: Die Borussia überzeugt in der laufenden Spielzeit durch Variabilität und hat viele gefährliche Spieler in ihren Reihen. Der beste Torschütze ist ein alter Bekannter: Raffael traf in dieser Saison alleine in der Bundesliga bereits 13mal und legte zehn Treffer direkt auf. Der ehemalige Herthaner fällt für die Partie am Sonntag allerdings verletzungsbedingt aus. Doch auch ohne den Brasilianer hat die Mannschaft vom Niederrhein noch genügend andere torgefährliche Spieler in den eigenen Reihen – etwa Lars Stindl. Auch Shootingstar Mahmoud Dahoud hat seine Torgefahr als Mittelfeldspieler bereits unter Beweis gestellt.
Die bisherigen Duelle: Bisher trafen die beiden Mannschaften in der Bundesliga bereits 55 Mal aufeinander. Hertha gewann 21 dieser Duelle, 14 Spiele endeten unentschieden – die Gesamtbilanz gegen die 'Fohlen' ist somit positiv. Das Hinspiel entschieden allerdings die Gladbacher für sich, beim 4:1-Erfolg im Olympiastadion fügten sie Hertha die bislang einzige Heimniederlage in dieser Saison zu.
Die Meinung über den Hauptstadtclub: "Hertha hat sich sehr gut stabilisiert", erklärt Borussia-Trainer André Schubert. "Sie stehen sehr kompakt und sind sehr lauffreudig. Sie werden den von ihnen eroberten Platz unbedingt verteidigen wollen. Wir sind also gefordert!"
(kk/City-Press)