
Der Nächste, bitte…
Der Nächste, bitte…

… am Mittwoch (20.04.16) trifft Hertha BSC im DFB-Pokalhalbfinale auf Borussia Dortmund. Der Gegner im Portrait.
Die sportliche Situation: Der BVB steht in der Liga auf Rang zwei und ist die einzige Mannschaft, die in dieser Spielzeit mit dem FC Bayern München Schritt halten konnte. Bereits 71 Punkte holten die Spieler von Trainer Thomas Tuchel in der Bundesliga, haben trotz dieser starken Leistung angesichts der Münchner Dominanz aber nur noch Außenseiterchancen auf die Meisterschale. In der Europa League schieden die Männer aus dem Ruhrpott in der Vorwoche (14.04.16) im Viertelfinale unter dramatischen Umständen gegen den FC Liverpool aus (1:1; 3:4). Somit ist der nationale Pokal die größte verbliebene Chance auf einen Titel für Dortmund. "Wir sind guten Mutes für das Spiel in Berlin am Mittwoch. Wir wollen ins Finale", gibt Trainer Tuchel die klare Marschroute vor.
Die Schnittstellen: Auf beiden Seiten stehen Spieler im Kader, die bereits das Trikot des anderen Vereins trugen. Während Herthas Angreifer Julian Schieber zwischen 2012 und 2014 bereits für die Schwarz-Gelben die Schuhe schnürte, stehen beim BVB mit Lukasz Piszczek und Adrián Ramos zwei Spieler mit blau-weißer Vergangenheit im Aufgebot.
Die Dortmunder im Fokus: Pierre-Emerick Aubameyang ist der mit Abstand torgefährlichste Spieler des BVB. In 45 Pflichtspielen in dieser Saison traf Afrikas amtierender 'Fußballer des Jahres' 37-mal. Im Duell mit dem Hauptstadtclub fällt Aubameyang allerdings mit einer Knochenabsplitterung aus. Doch auch neben dem Gabuner verfügt Dortmund über einige weitere außergewöhnliche Spieler. Henrik Mkhitaryan etwa, der in dieser Spielzeit in 47 Einsätzen an 49 Treffern direkt beteiligt war – oder Kapitän Mats Hummels, der seit Jahren zu den konstantesten Verteidigern der Liga gehört und den Pokalsieg als klares Ziel ausgibt. "Nachdem der DFB Pokal nun die letzte verbliebene Chance auf einen Titel ist, wollen wir am Mittwoch auf jeden Fall ins Finale einziehen und den Pokal auch holen", erklärt der Weltmeister. "Wir müssen jetzt einfach dafür sorgen, dass wir noch zweimal nach Berlin kommen in dieser Saison!"
Die bisherigen Duelle: Insgesamt trafen beide Mannschaften 63-mal aufeinander. Die Bilanz weist dabei 18 Siege für Hertha aus, 15 Begegnungen endeten unentschieden. Das letzte Heimspiel gegen die Dortmunder im Februar endete ebenfalls mit einem torlosen Unentschieden.
Die Meinung über den Hauptstadtclub: "Ich rechne mit einer sehr selbstbewussten Mannschaft von Hertha BSC", sagt BVB-Trainer Thomas Tuchel. "Sie haben eine einmalige Chance zu Hause." Der Übungsleiter der Borussen ist sich der Herausforderung in der Hauptstadt bewusst. "Die Aufgabe ist eine der schwersten, die man im Halbfinale bekommen kann. Wir müssen eine deutliche Schippe drauflegen, um in Berlin zu gewinnen!"
(kk/City-Press)