
Der Nächste, bitte…
Der Nächste, bitte…

… am Samstag (07.05.16) trifft Hertha BSC im letzten Heimspiel der Saison auf den SV Darmstadt 98. Der Gegner im Portrait.
Berlin – Nach dem Auswärtsspiel bei Bayer Leverkusen steht für die Herthaner nun am Samstagnachmittag (07.05.16) das letzte Heimspiel der Saison 2015/2016 an. Gegner im Olympiastadion ist ab 15.30 Uhr der SV Darmstadt 98. Der Aufsteiger überzeugt in dieser Spielzeit durch unermüdlichen Einsatz und mannschaftliche Geschlossenheit und stand trotz – oder gerade wegen – seiner Außenseiterrolle in dieser Saison noch nie auf einem Abstiegsplatz. herthabsc.de hat sich einmal genauer mit den 'Lilien' beschäftigt.
Die sportliche Situation: Die Südhessen liegen nach 32 Spieltagen mit 35 Punkten auf Tabellenplatz 14. Gestartet als krasser Außenseiter lehrte die Mannschaft von Trainer Dirk Schuster so manchen Favoriten das Fürchten und rutschte in der gesamten Spielzeit in der Tabelle nie unter den ominösen Strich. Auch im DFB-Pokal kam man bis ins Achtelfinale, ehe sich der FC Bayern München als eine Nummer zu groß erwies. Die Darmstädter träumen nach zwei Aufstiegen in Folge trotz der jüngsten Niederlagen gegen Köln und Frankfurt berechtigterweise davon, ihr kleines Fußballmärchen mit dem Klassenerhalt in der ersten Liga fortzusetzen. "Jeder Punkt, den wir holen, ist ein Punkt, den uns keiner zugetraut hat", erklärt Mittelfeldspieler Jerome Gondorf. "Wir haben immer noch einen Abstand auf den Relegationsplatz und die Chance, die Liga zu halten." Christian Mathenia schlägt in die gleiche Kerbe. "Wir haben in dieser Saison schon oft Tiefschläge hinnehmen müssen, nach denen wir wieder aufgestanden sind", sagt der Torhüter. "Ich bin mir sicher, dass wir auch in Berlin wieder eine Reaktion zeigen werden. Wir werden versuchen, da etwas mitzunehmen!"
Die Schnittstellen: Im Darmstädter Kader stehen mit Fabian Holland, Peter Niemeyer und Sandro Wagner stehen gleich drei ehemalige Herthaner. Insbesondere Niemeyer und Wagner sind bei den Hessen prägende Figuren und Stammspieler. Eine weitere auffällige Verbindung zwischen den beiden Vereinen werden die Darmstädter am Samstag unbedingt kappen wollen: Der SVD ist der einzige Bundesligaclub, gegen den Hertha BSC noch nie ein Gegentor kassiert hat.
Die Darmstädter im Fokus: Der ehemalige Herthaner Sandro Wagner hat als bester Torschütze großen Anteil daran, dass die 'Lilien' noch alle Chancen auf den Klassenerhalt haben. Bereits 13 Saisontreffer gelangen dem gebürtigen Münchner, der die beste Bundesligasaison seiner Karriere spielt. Dass die Darmstädter trotz guter Leistungen wohl bis zuletzt um die Ligazugehörigkeit kämpfen müssen, ist für die Nummer 14 keine Überraschung – Wagner mahnt beunruhigte Stimmen im Umfeld des Vereins zur Ruhe. "Es war doch klar, dass wir bis zum Ende im Abstiegskampf stecken", erklärt der Angreifer. "Der Verein war vor zwei Jahren in der 3. Liga, da kannst du nicht erwarten, dass du drei, vier Spieltage vor Schluss gerettet bist." Das schwere Restprogramm mit den Gegnern Hertha BSC und Borussia Mönchengladbach sieht Wagner als Darmstädter Normalzustand an. "Das sind zwei harte Brocken, aber wir sind ohnehin in jedem Spiel krasser Außenseiter und können mit Sicherheit noch Punkte holen. Natürlich treffen wir in Berlin auf eine sehr starke Mannschaft, aber wir haben in dieser Saison schon viele schwere Aufgaben gelöst!"
Die bisherigen Duelle: Bisher trafen die beiden Mannschaften in der Bundesliga dreimal aufeinander. Hertha gewann zwei dieser Duelle, einmal endete der Vergleich mit den Südhessen Unentschieden. Auch das Hinspiel lief aus Hertha-Sicht erfreulich – in Darmstadt landete man beim 4:0 durch einen Doppelpack von Vedad Ibisevic sowie Treffer von Marvin Plattenhardt und Salomon Kalou den höchsten Saisonsieg.
Die Meinung über den Hauptstadtclub: "Hertha ist eine Mannschaft, die sich für den internationalen Wettbewerb qualifizieren will", sagt Lilien-Trainer Dirk Schuster. "Das ist eine Hammeraufgabe und eine große Herausforderung für uns - aber wir wollen es regeln! Unser reiner Fokus und die volle Kraft liegt auf Berlin." Besonderen Respekt hat der Darmstädter Coach vor Vedad Ibisevic und warnt vor dem Bosnier. "Mit ihm haben sie vorne einen drin, der schon aus einer Halbchance ein Tor machen kann."
(kk/City-Press)
Gesagt...
[>]Natürlich treffen wir in Berlin auf eine sehr starke Mannschaft, aber wir haben in dieser Saison schon viele schwere Aufgaben gelöst![<]