
Der Nächste, bitte…
Der Nächste, bitte…

… am Samstag (14.05.16) trifft Hertha BSC im letzten Pflichtspiel der Saison auswärts auf den FSV Mainz 05. Der Gegner im Portrait.
Berlin – Am Samstagnachmittag (14.05.16) steht für die Herthaner das Saisonfinale an! Gegner ist ab 15.30 Uhr der in Rheinhessen beheimatete FSV Mainz 05. Die Mannschaft von Trainer Martin Schmidt spielt nach einer stabilen Hinserie auch eine starke Rückrunde, zog durch den Sieg in Stuttgart am vergangenen Spieltag an den Blau-Weißen vorbei und ist nun ebenfalls sicher für den Europapokal qualifiziert. herthabsc.de hat sich mit dem kommenden Gegner beschäftigt.
Die sportliche Situation: Die Rot-Weißen liegen nach 33 Spieltagen mit 49 Punkten auf Tabellenplatz fünf. Nachdem Trainer Martin Schmidt die 'Nullfünfer' im letzten Jahr in einer schwierigen Situation übernommen und zum Klassenerhalt geführt hatte, ging es unter der Leitung des Schweizers in diesem Jahr ähnlich wie beim Hauptstadtclub Schritt für Schritt nach oben. Zwar war im DFB-Pokal in der zweiten Runde nach einer Heimniederlage (1:2) gegen den TSV 1860 München Schluss, doch in der Liga überzeugten die Rheinhessen mit konstanten Leistungen und gutem Fußball. Nun wollen die Mainzer ihre starke Spielzeit krönen. "Fakt ist: Wir sind Fünfter und wir wollen die bestmögliche Platzierung erreichen", sagt der langjährige Manager Christian Heidel, der vor seinem Amtsantritt in Gelsenkirchen am Samstag sein letztes Heimspiel erleben wird. "Jetzt haben wir noch eine tolle und schwierige Aufgabe, bei der die Mannschaft die Unterstützung aller Mainzer braucht und diese verdient hat. Danach können alle solange sie wollen auf Feiertour gehen." Auch Shootingstar Karim Onisiwo, der beim jüngsten 3:1-Erfolg in Stuttgart mit einem Tor und einem Assist glänzte, fordert noch einmal vollen Fokus. "Wir arbeiten jede Woche hart für den fünften Platz", sagt der Österreicher. "Am Samstag haben wir noch ein schweres Spiel vor uns.“
Die Schnittstellen: Der Mainzer Abwehrspieler Leon Balogun ist gebürtiger Berliner und schnürte im Jugendbereich auch schon die Schuhe für Hertha BSC. Sami Allagui spielte sogar bereits für beide Vereine in der Bundesliga. Ein Einsatz des Herthaners in Rheinhessen ist nach seiner gerade erst voll auskurierten Verletzung jedoch eher unwahrscheinlich. Salomon Kalou hingegen dürfte ein Startelfkandidat sein. Der Ivorer feierte gegen die 'Nullfünfer' am dritten Spieltag der vergangenen Saison sein Bundesligadebüt. Mit einem guten Bauchgefühl dürften Mitchell Weiser und Tolga Cigerci in die Partie gehen – die beiden blau-weißen Profis gewannen bislang jedes ihrer Duelle mit den Mainzern, wenn sie zum Einsatz kamen. Weiser siegte mit seinen Teams in drei Vergleichen dreimal, Cigerci feierte gegen die Rot-Weißen sogar viermal.
Die Mainzer im Fokus: Yunus Malli ist bester Torschütze und Top-Scorer der Mainzer und ragt aus dem starken rot-weißen Kollektiv noch heraus. Der 24-jährige hat sich in den letzten Jahren stark entwickelt und ist in der aktuellen Spielzeit zusammen mit Teamkollege Jairo Samperio auch Top-Scorer bei den 'Nullfünfern'. "Ich habe hier von Jahr zu Jahr einen Schritt nach vorne gemacht", erklärt die Nummer zehn der Rheinhessen. "Das war auch vor dieser Spielzeit mein Ziel, und ich denke, dass ich es erreicht habe. Jetzt versuche ich, der Mannschaft in den verbleibenden Spielen mit weiteren Scorer-Punkten zu helfen. Ich glaube, dass dann am Ende der Saison alle zufrieden sind."
Die bisherigen Duelle: Bisher trafen die beiden Mannschaften in der Bundesliga 15-mal aufeinander. Hertha gewann sechs dieser Duelle, sechs Mal endete der Vergleich mit den 'Nullfünfern' Unentschieden. Unter dem Strich steht somit eine positive Bilanz für die Blau-Weißen. Auch das Hinspiel verlief aus Hertha-Sicht erfreulich, im Olympiastadion siegten die Berliner durch Tore von Vladimir Darida und Salomon Kalou mit 2:0. Und auch das letzte Aufeinandertreffen in Mainz konnte der Hauptstadtclub für sich entscheiden – beim Debüt von Trainer Pál Dárdai am 07. Februar 2015 trafen Jens Hegeler und Roy Beerens zum 2:0-Auswärtssieg.
Die Meinung über den Hauptstadtclub: "Die Vorfreude ist riesig auf das Finale gegen Berlin", sagt Trainer Martin Schmidt. "Das wird dennoch ein sehr hartes Spiel, gefühlt waren sie das drittbeste Team in diesem Jahr." Der Mainzer Coach bewertet die starken Leistungen beider Vereine als Bereicherung für die Liga. "Was Hertha BSC und auch wir Mainzer in diesem Jahr gezeigt haben, dass wir beide plötzlich so weit vorne in der Tabelle stehen - das ist doch das Schönste, was der Bundesliga passieren kann!" Für den Showdown am Samstag erwartet Schmidt eine Begegnung auf Augenhöhe. "Beide Teams arbeiten mit Herz und Leidenschaft - jetzt werden wir sehen, wer den längeren Atem und den besseren Plan hat, um das Spiel zu gewinnen!"
(kk/City-Press)
Gesagt...
[>]Beide Teams arbeiten mit Herz und Leidenschaft - jetzt werden wir sehen, wer den besseren Plan hat, um das Spiel zu gewinnen![<]