"… dann können wir als Kollektiv bestehen!"
"… dann können wir als Kollektiv bestehen!"
Auf der Pressekonferenz am Freitag (27.11.20) sprechen Bruno Labbadia und Michael Preetz über Inhalte der Trainingswoche und die Aufgabe in Leverkusen.
Berlin – Es ist ein ungeschriebenes Gesetz im Profifußball: Je näher der Höhepunkt der Arbeitswoche – der eigentliche Spieltag – rückt, desto mehr steigen positive Anspannung und Konzentration bei allen Beteiligten an. Bruno Labbadia und Michael Preetz bilden hierbei keine Ausnahme, der Fußballlehrer und der Manager blickten bei der Pressekonferenz am Freitagmittag (27.11.20) mit einer Mischung aus Vorfreude und Fokus auf die Dienstreise an den Rhein. "Wir haben die Trainingswoche genutzt, um uns inhaltlich bestmöglich vorzubereiten und auch im taktischen Bereich zu arbeiten. Das Brett, das wir dort bohren müssen, ist derzeit ähnlich dick wie das gegen den BVB oder die Bayern", sagte Labbadia, der bei Bayer 04 auf die verletzten Santiago Ascacíbar (muskuläre Probleme) und Jhon Córdoba (Sprunggelenksverletzung) verzichten muss.
Auch dicke Bretter sind an guten Tagen aber bekanntlich zu bohren, zumal die Hauptstädter auswärts gegen Spitzenteams schon überzeugende Vorstellungen lieferten. "Vieles wird davon abhängen, wie gut wir unsere Ideen umsetzen und immer wieder Überzahl schaffen können. Wir müssen als Team konsequent und eng am Mann verteidigen. Nur wenn jeder Spieler seinen Job gut macht, können wir dort als Kollektiv bestehen", erläuterte der Berliner Coach. "Uns erwartet eine eingespielte, offensiv starke Mannschaft, die im eigenen Stadion das Spielgeschehen diktieren will", brachte auch Michael Preetz den Respekt vor dem kommenden Kontrahenten zum Ausdruck, nannte aber gleichzeitig mögliche Erfolgsfaktoren: "Wir müssen aufmerksam verteidigen, aktiv selbst nach vorne spielen und unsere Umschaltmomente nutzen!" HerthaTV hat alle Statements wie gewohnt im Bewegtbild festgehalten.
(kk/HerthaBSC)