
„Haben zu viel liegengelassen“
Nach zwei Hertha-Siegen ging das dritte Duell dieser Spielzeit zwischen der Alten Dame und den Roten Teufeln an den 1. FC Kaiserslautern. „Wir haben in der ersten Hälfte vieles richtig gemacht – in Form von Abschlüssen, in Form von herausgeholten Standardsituationen. Daraus haben wir leider deutlich zu wenig Ertrag erzielt, um den Block des Gegners zu öffnen und so ein bisschen mehr Räume entstehen zu lassen. Dennoch hätten wir im ersten Durchgang in Führung gehen können und haben nichts zugelassen“, analysierte Stefan Leitl bei der anschließenden Pressekonferenz. „Die zweite Hälfte hat optimal für Lautern begonnen, wir sind noch mehr ins Risiko gegangen. Es waren genügend Chancen da, um zumindest noch den Ausgleich zu erzielen. So ist es ein maximal bitterer Nachmittag für uns. Wir haben zu viel liegengelassen, um dieses Spiel zu gewinnen“, konstatierte unser Cheftrainer nach dem 0:1 (0:0).
Gegenüber Torsten Lieberknecht erklärte: „Man hat gesehen, dass wir nach den beiden vergangenen Partien gegen Hertha etwas verändert haben, um mit einem anderen Ansatz ins Spiel zu gehen. Es hat nicht alles perfekt funktioniert, wir mussten die eine oder andere Phase überstehen. Zum Schluss hin hat es aber mehr und mehr gepasst, wir haben aktiver verteidigt und der Schlüssel war das Tor direkt nach der Halbzeit“, sagte der FCK-Cheftrainer, der seinem Torhüter ein Sonderlob aussprach. „Julian Krahl hat eine überragende Leistung gezeigt und wir haben endlich mal auswärts gegen eine Topmannschaft gewonnen.“ Die gesamte PK zeigt HerthaTV auf unserem YouTube-Kanal – präsentiert von NIG.