Michaël Cuisance bejubelt sein letztes Tor für Hertha.
Profis | 26. Juni 2026 um 18:00 Uhr

Michaël Cuisance wechselt zum RC Lens

Abgang im blau-weißen Mittelfeld: Michaël Cuisance verlässt Hertha BSC und schließt sich mit sofortiger Wirkung dem französischen Vizemeister RC Lens an. „Micka hat sich in seiner Zeit bei uns als absolut vorbildlicher Profi präsentiert - sowohl auf dem Platz als auch in der Kabine. Nun hat sich für ihn durch seine Leistungen bei Hertha BSC die Möglichkeit ergeben, mit einem Spitzenclub seines Heimatlandes wieder in der Champions League anzutreten und dabei mit einem Trainer, den er bereits aus seiner Zeit beim FC Bayern kennt, zusammenzuarbeiten. Dass er diese Chance ergreifen wollte, ist nachvollziehbar, auch wenn uns und auch ihm diese Entscheidung nicht leicht gefallen ist. Wir sind dennoch stolz, dass er sich bei uns für dieses Niveau empfehlen konnte. Micka danken wir für viele schöne Momente in unserem Trikot und wünschen ihm alles Gute für seine neue Herausforderung in Lens“, erklärt Sportdirektor Benjamin Weber. „Ich möchte mich, auch im Namen meiner Familie, bei allen bedanken. Ich hatte die schönste Zeit meiner Karriere in Berlin. Dieser Schritt fällt mir nicht leicht, denn meine Familie und ich haben hier ein neues Zuhause gefunden, und Hertha wird immer in unseren Herzen bleiben. Ich wünsche Hertha BSC und den Fans nur das Beste. Die Fans waren unglaublich, ich liebe sie sehr. Ich hoffe, dass ich noch die Möglichkeit bekomme, mich von allen zu verabschieden und dafür zu bedanken, was sie mir seit dem ersten Tag gegeben haben. Danke für alles!“, verabschiedet sich der 26-Jährige.

Cuisance war im Sommer 2024 vom Venezia FC an die Spree gewechselt. In 69 Pflichtspielen gelangen dem Mann aus Strasbourg mit der Fahne auf der Brust elf Treffer und 13 Vorlagen. Zuvor war der Franzose in Deutschland bereits für den VfL Osnabrück, den FC Bayern München und Borussia Mönchengladbach aufgelaufen, in seiner Heimat spielte er unter anderem für Olympique Marseille. Nun zieht es ihn in den Norden des Nachbarlandes.

von Konstantin Keller