
„Ich will vorangehen!“
Zu Beginn des Trainingslagers setzte Julian Eitschberger mit seiner Vertragsverlängerung ein schönes blau-weißes Zeichen. Nach der geklärten Zukunft und dem Bekenntnis zu unserer Alten Dame konzentriert sich der Flügelspieler nun auf die Arbeit in Tirol und die persönliche Weiterentwicklung. Schließlich hat das Eigengewächs hohe Ansprüche an sich selbst. „Ich will Verantwortung übernehmen und vorangehen, habe mich langfristig bekannt und möchte auch meine nächsten Schritte bei Hertha machen“, unterstrich der Herthaner in einer Medienrunde am Dienstagmittag. Im Austausch mit den Medienschaffenden sprach unsere Nummer 2 außerdem über…
… die fußballerische Entwicklung unserer Mannschaft:
Schwerpunktmäßig wollen wir Mann gegen Mann spielen: Vorne drauf gehen, früh die Bälle erobern und dadurch einen kurzen Weg zum gegnerischen Tor haben. Damit möchten wir es vielen Gegnern schwer machen. Ich denke auch, dass das meinem Spielstil entgegenkommt: Hinter dem Gegner verteidigen, nach vorne gehen und den direkten Weg zum Tor suchen – das taugt mir ganz gut. In den ersten Wochen haben wir es schon gut gemacht, hatten eine ordentliche Intensität. Und natürlich brauchen wir für diesen Spielstil auch ein gewisses Laufvolumen – dafür schaffen wir aktuell Grundlagen.
… die wichtigsten Gründe für seine Vertragsverlängerung:
Die Gespräche mit dem Trainer, mit Benny Weber sowie mit Peter Görlich waren insgesamt einfach sehr gut. Deshalb habe ich mich klar zu Hertha bekannt. Jeder weiß, das hier ist mein Verein, Berlin ist meine Stadt – deshalb möchte ich weiter Vollgas geben! Gerade im Austausch mit Stefan Leitl haben wir ganz offen kommuniziert: Wie es für mich aussieht, was er für eine Vision mit mir hat. Danach war für mich klar, dass ich bleiben möchte. Ich will Verantwortung übernehmen und vorangehen!
… den personellen Status Quo:
Wir Spieler machen uns da nicht so viele Gedanken, da wir diese Situation nicht beeinflussen können. Ich kann nur sagen, dass viele junge Spieler dabei sind, die richtig Bock haben. Man sieht, dass alle viel Qualität haben, da können wir uns wieder einmal auf unsere Akademie verlassen: 17-jährige Jungs, die ordentlich Gas geben, körperlich schon sehr weit sind. Mir gefällt absolut jeder von ihnen. Deshalb bleiben wir positiv, arbeiten zusammen Tag für Tag hart und können den Saisonstart am 7. August kaum erwarten!
… Veränderungen der eigenen Rolle im Team:
Ich denke, dass ich für den einen oder anderen ein Vorbild sein kann! Ich bin den Weg hier gegangen, habe mich langfristig bekannt und möchte auch meine nächsten Schritte bei Hertha machen. Ich denke, meine Entwicklung geht klar nach oben, ich versuche, mich zu zeigen und über 90 Minuten jederzeit voll da zu sein. Dann hoffe ich, dass es so weitergeht!