
„Brutale Mentalität gezeigt“
Was für ein Spektakel! Trotz eines zwischenzeitlichen Zwei-Tore-Rückstands bejubelten unsere Herthaner einen fulminanten 5:3 (2:2)-Auswärtssieg bei Eintracht Braunschweig. Der Dreier beförderte unsere Jungs zumindest für eine Nacht an die Tabellenspitze der 2. Bundesliga. Die blau-weißen Reaktionen auf diesen ereignisreichen Freitagabend gibt es hier im Überblick.
Josip Brekalo: Wir sind als Mannschaft sehr eng zusammengewachsen und haben uns vorgenommen, immer alles rauszuhauen. Genau das haben wir in den vergangenen vier Spielen auch bewiesen. In Spielen wie diesem kannst du deine Mentalität zeigen. Wir haben die ganze Zeit daran geglaubt, dass unsere Situationen kommen werden und dann die richtige Antwort auf dem Platz gegeben. Nun werden wir weiter Gas geben. Denn wir wissen, dass wir jeden Gegner schlagen können – egal, ob zu Hause oder auswärts. Ich bin einfach sehr stolz, der Kapitän von so einer Mannschaft zu sein. Natürlich macht es mich noch glücklicher, wenn ich dem Team mit Toren und Vorlagen helfen kann.
Mads Pedersen: Wir haben brutale Mentalität gezeigt. Es war zu spüren, dass die ganze Mannschaft das Vertrauen und den Glauben hat. Ich hatte in keinem Moment das Gefühl, dass wir nervös wären oder nicht zurückkommen würden. Nach dem 2:2 habe ich in der Halbzeit die Energie gespürt, das fand ich so geil! Die Mannschaft ist top, vor allem der Zusammenhalt. So muss es bleiben. Die Jungs und die Trainer haben mir bei der Eingewöhnung auf dem Platz und in der Kabine extrem geholfen.
Paul Seguin: Es macht gerade extrem Spaß! Der Wechsel zum neuen Spielstil ist uns geglückt, es waren alles verdiente Siege. Und was für eine Moral! Ich hatte auch beim 0:2-Rückstand nicht das Gefühl, dass wir hektisch werden. Solche Fehler wie von Niklas Kolbe passieren. Das Wichtige ist in solchen Situationen, dass wir ruhig bleiben, als Team auftreten und das gemeinsam überstehen. Diese Welle wollen wir jetzt genießen. Und nächste Woche gilt es dann, wieder hart und fokussiert zu arbeiten.
Julian Eitschberger: Wir haben in der Pause durchgeschnauft und sind dann mit Euphorie in die zweite Halbzeit gegangen, weil das Momentum einfach auf unserer Seite war. Danach hat man gesehen, welche Energie wir auf den Platz bringen können.