
„Geiler geht es nicht“
Dank des fünften Siegs im fünften Ligaspiel bauten unsere Herthaner mit dem 3:1 (0:0) beim VfL Osnabrück nicht nur den blau-weißen Startrekord aus, sondern kletterten auch wieder an die Tabellenspitze der 2. Bundesliga. Zudem feierten Gustaf Nilsson und Selim Telim ihr Pflichtspieldebüt mit der Fahne auf der Brust, Kevin Sessa und Farid Alfa-Ruprecht trafen darüber hinaus erstmals in einer Ligapartie für die Alte Dame. Ob der ganzen positiven Ereignisse fielen die Reaktionen nach dem Duell an der Bremer Brücke natürlich äußerst glücklich aus.
Kevin Sessa: Die erste Halbzeit war schwierig und extrem viel Arbeit. Wir wussten, dass es ein hartes Spiel wird. Osnabrück hat es sehr gut gemacht, gerade bei der Stimmung im Stadion. Aber wie in den anderen Spielen auch haben wir uns durchgekämpft und unser Leben auf dem Platz gelassen. Dass mir dann noch nach zwei Jahren mein erstes Tor gelingt – unglaublich! Es macht gerade einfach unheimlich viel Spaß mit der Mannschaft.
Josip Brekalo: Ich hab kaum noch Worte dafür, was für Leistungen wir Woche für Woche auf den Platz bringen. Wir geben alles, jeder ist mit einhundert Prozent dabei. So macht es einfach Spaß!
Linus Gechter: Ich bin Berliner Junge und stehe mit Hertha an der Tabellenspitze – geiler geht es nicht. Der Ansporn, so Woche für Woche aufzutreten, wächst dadurch aber nur. Wir haben hart gearbeitet in der Vorbereitung. Aktuell genießen wir, wie es läuft. Und es soll genauso weiterlaufen. Es tut uns dabei gut, dass wir von Spiel zu Spiel schauen. Das Spiel hier war passend zum Wetter. Für uns war es mit Ball nicht einfach, weil die Osnabrücker das Zentrum geschlossen haben. Nichtsdestotrotz haben wir gezeigt, dass wir auch solche Spiele ziehen können.
Niklas Kolbe: Es war zunächst ein ziemlich zähes Spiel. Wir haben in der ersten Halbzeit noch nicht das aufs Grün bekommen, was wir spielen wollten. Vor allem im Passspiel waren wir etwas unsauber und inkonsequent in einigen Aktionen. In der Pause haben wir uns dann klar vorgenommen, diese Dinge besser zu machen, und das ist uns dann auch größtenteils gelungen. Wie das Spiel in vielen Situationen für uns gelaufen ist, lag daran, dass wir unter der Woche sensationell arbeiten.
Gustaf Nilsson: Es war sehr schön für mich, reinzukommen und endlich wieder Fußball zu spielen. Nach meiner ersten Chance haben wir zum Glück direkt die 2:0-Führung erzielt und damit das Wichtigste, die drei Punkte, eingefahren. Es ist wirklich fantastisch, hier bei Hertha BSC zu sein. Es war sehr leicht, in diese Mannschaft reinzufinden. Jetzt kann ich mich nur noch auf Fußball fokussieren. Für uns als Team gilt es jetzt, sich nicht auf den Ergebnissen auszuruhen und weiter hart zu arbeiten.