
Kurvenwissen: Fakten zu #BSCSGF
Auch die XXL-Länderspielpause überstanden unsere Herthaner ohne Niederlage. Die Tests beim F.C. Hertha 03 Zehlendorf (3:1) und beim FC Augsburg (2:2) endeten mit einem Sieg sowie einem Unentschieden. Zählbares gab es dafür allerdings nicht. Um Punkte geht es nun erst wieder im anstehenden Heimspiel gegen die SpVgg Greuther Fürth am Sonntag (11.10.26, 13:30 Uhr, Tickets hier). Im Duell mit dem Kleeblatt wollen die Blau-Weißen an die guten Resultate von vor der ersten Unterbrechung der laufenden Saison anknüpfen. „Wir haben nichts geschenkt bekommen, sondern wir mussten schon leisten. Das ist uns bewusst. Die Jungs haben bisher einen sehr, sehr guten Job gemacht. Einen Job, mit dem sich viele Menschen identifizieren können und der Spaß macht. Das ist das, was wir aufs Feld bringen wollen. Ich hoffe, dass uns das auch am Sonntag wieder gelingt. Wenn wir gut spielen, werden wir punkten. Das ist unser Ziel“, erklärte Stefan Leitl auf der Pressekonferenz.
Bemerkenswert:
- Beide Vereine standen sich wettbewerbsübergreifend bereits 17-mal gegenüber. Die blau-weiße Bilanz dabei gestaltet sich wie folgt: Zehn Siege, zwei Remis und fünf Niederlagen.
- Unsere Alte Dame musste sich dem fränkischen Traditionsclub noch nie zu Hause geschlagen geben. In acht Aufeinandertreffen an der Spree behielten unsere Farben siebenmal die Oberhand. Nur beim 0:0-Remis im Januar 1982 punktete Fürth.
- Mentalität I: Unsere Jungs holten schon sechs Punkte nach Rückstand – und damit bereits zwei mehr als in der gesamten Vorsaison.
- Mentalität II: Die Fürther holten alle ihre sechs Zähler in dieser Spielzeit nach Rückstand. Dabei starteten die Grün-Weißen in vier von sechs Auftritten eine erfolgreiche Aufholjagd.
- Unsere Berliner erzielten bereits sechs Tore aus der Distanz – und damit schon doppelt so viele wie in der gesamten Vorsaison.
- Das Kleeblatt verlor in der laufenden Saison noch nicht auswärts. Das bislang letzte Ligaspiel, in dem die SpVgg in der Fremde unterlag, stieg am 33. Spieltag der vergangenen Spielzeit im Olympiastadion.
Das Personal: Einzig Márton Dárdai fällt verletzungsbedingt aus. Linus Gechter hingegen, der aufgrund eines grippalen Infekts vorzeitig von der deutschen U21-Auswahl abgereist war, steht zur Verfügung. Alle anderen Nationalspieler kehrten unversehrt zurück. Gustaf Nilsson nutzte die Pause derweil zur Genesung. Der Angreifer mischt inzwischen wieder vollumfänglich im Mannschaftstraining mit. „Es geht darum, dass bei ihm ein Rhythmus- und Spielgefühl entsteht. Er macht einen super Eindruck und gibt grünes Licht für die Partie am Sonntag. Für uns stellt er damit eine überragende Option von der Bank dar“, unterstrich Leitl. Wer unterdessen von Beginn an stürmt, ließ der Übungsleiter noch offen. Neben Sebastian Grønning kommt auch Luca Schuler für diese Position infrage.

Der Gegner: Der Kader der Franken erfuhr im Sommer einige Anpassungen. (Langjährige) Leistungsträger wie Branimir Hrgota, Julian Green, Philipp Ziereis und Noel Futkeu verließen das Kleeblatt. In beispielsweise Hendry Blank, Florian Hellstern, Omar Megeed und Mika Wallentowitz kamen einige Talente hinzu. Shinta Appelkamp, Jannis Heuer, Jordan und Ole Pohlmann brachten zudem eine gewisse Erfahrung mit. Der Start in die neue Spielzeit gestaltete sich ausgeglichen. Nach sechs Spieltagen stehen sechs Punkte zu Buche. Der bislang einzige Dreier gelang Ende August in Cottbus, in der Länderspielpause setzte es eine deutliche 0:5-Niederlage im Test beim VfB Stuttgart. „Das, was uns Hertha gibt, müssen wir nehmen. Es ist ein Reiz, zu versuchen, die Mannschaft zu sein, die als erstes Punkte gegen sie ergattert“, verriet Fürth-Chefcoach Heiko Vogel, der mit Sicherheit auf Kapitän und Top-Scorer Felix Klaus (fünf Tore, zwei Vorlagen) setzen wird, im Vorfeld.
Die Unparteiischen: Tobias Stieler leitet das Geschehen. Der extrem erfahrene 45-Jährige, der es in der 1. Bundesliga bereits auf über 200 Einsätze bringt, pfiff unseren Hauptstadtclub insgesamt schon 31-mal. Jüngst war der Jurist unserer Alten Dame am 4. Spieltag der Saison 2023/24 begegnet. Gegner damals: die SpVgg Greuther Fürth. Die Partie gewannen unsere Blau-Weißen mit 5:0. An den Seitenlinien unterstützen Dr. Martin Thomsen und Roy Dingler. Als vierter Offizieller fungiert Felix Wagner. Timo Gerach und Felix-Benjamin Schwermer begutachten derweil kritische Szenen an den Monitoren.