
Kurvenwissen: Fakten zu #FCKBSC
Jüngst bestachen unsere Jungs, die sich in dieser Saison bereits 23 Großchancen erspielten, durch ein geduldiges Auftreten und entschieden so auch engere Begegnungen für sich. „Das ist ein Lernprozess, in dem du das annimmst, was dir der Gegner gibt und du dich so von Spiel zu Spiel weiterentwickelst“, erklärte Stefan Leitl auf der Pressekonferenz vor der anstehenden Auswärtspartie am Samstag (31.10.26, 13:00 Uhr) beim 1. FC Kaiserslautern. Mit gerade einmal vier Gegentoren nach neun Spieltagen stellen die Roten Teufel die beste Defensive der 2. Bundesliga. „Wir sind vorbereitet, haben Lösungen, die Automatismen greifen. Es geht dabei darum, die Positionen zu halten, um auf das Gegenpressing vorbereitet zu sein. Das wird am Samstag entscheidend sein, denn beim FCK warten vorne drin wieder drei Pfeile auf uns. Wenn wir es gut machen und den Ball schnell zurückerobern, gibt es auch Möglichkeiten, dort Tore zu erzielen“, skizzierte unser Cheftrainer. Weitere Fakten zum Kräftemessen vor ausverkauftem Haus liefert unser Kurvenwissen.
Bemerkenswert:
- Unsere Jungs gewannen die vergangenen drei Gastauftritte auf dem Betzenberg allesamt. In der 2. Bundesliga verloren die Blau-Weißen dort noch nie. Es gelangen drei Siege und zwei Unentschieden.
- Josip Brekalo bringt es als Topscorer der 2. Bundesliga bereits auf fünf Tore sowie fünf Vorlagen und damit insgesamt auf zehn direkte Torbeteiligungen. Die Roten Teufel stehen hingegen aktuell gerade bei insgesamt neun Treffern.
- Die Pfälzer blieben zuletzt vier Punktspiele in Serie ohne Gegentreffer. Das bedeutet für den FCK einen eingestellten Vereinsrekord.
- Im Fritz-Walter-Stadion kassierten die Lieberknecht-Schützlinge in der laufenden Saison noch kein einziges Gegentor.
- Und noch eine Statistik zum Thema: Die Roten Teufel verteidigten bislang alle gegnerischen Ecken erfolgreich. Aber: Die Pfälzer erzielten selbst auch noch keinen einzigen Treffer nach einer solchen Standardsituation.
Das Personal: Erneut nicht zur Verfügung stehen werden Márton Dárdai, Boris Mamuzah Lum und Gustaf Nilsson – alle anderen Spieler sind und bleiben an Bord. „Wir haben keine Verletzungen aus dem Spiel in Oldenburg mitgenommen“, konnte unser Trainer am Donnerstagvormittag vermelden und gab Einblicke in die Personalplanungen für die Aufgabe in der Pfalz. „Es war unsere erste Englische Woche, deshalb war und ist es nicht unser Ansatz, jetzt in eine große Belastungssteuerung zu kommen. Wir wollen wir nicht zu groß rotieren und sind durchaus in der Lage, drei Spiele in sieben Tagen zu bestreiten.“ Auf Einsatzzeit berechtigte Hoffnung machen darf sich im Sturm Luca Schuler, der sich in der Vergangenheit als Spezialist für seinen ehemaligen Verein erwiesen und in fünf Einsätze mit unserer Fahne auf der Brust ebenso oft gegen die Roten Teufel geknipst hat. „Luca ist definitiv eine Option, auch, weil Seba Grønning in Oldenburg 90 Minuten gespielt hat“, erklärte Leitl.

Der Gegner: Torsten Lieberknecht fungiert beim vierfachen deutschen Meister inzwischen seit April 2025 als Übungsleiter. Vor allem die Defensive der Roten Teufel trägt die Handschrift des Fußballlehrers, der einst schon Eintracht Braunschweig und den SV Darmstadt 98 in die Bundesliga geführt hatte. Fünf Pflichtspiele hintereinander hielten die Pfälzer um ihren formstarken Schlussmann Julian Krahl zuletzt die Null. Den letzten Gegentreffer setzte es bei der einzigen Saisonniederlage Mitte September in Magdeburg (0:3). In der Folge kletterte der FCK danke eines beeindruckenden Laufs bis auf Tabellenplatz 3. In der laufenden Englischen Woche gelangen Auswärtssiege in Nürnberg (1:0) und Hannover (2:0). Beim Pokalauftritt an der Leine traf sogar sogleich Ivan Pratjin, der sein Comeback nach langer Verletzungspause gegeben hatte. Lieberknecht erklärte derweil vor dem Aufeinandertreffen mit unserer Alten Dame: „Stabilität muss wieder im Vordergrund stehen. Wir wollen eine gute Aggressivität haben und alles, was wir tun, zusammentun. Darüber hinaus spielt gerade bei uns Zuhause auch die Leidenschaft eine große Rolle.“
Die Unparteiischen: Felix Bickel leitet das Geschehen. In der Vita des 30-Jährigen steht bereits eine Partie mit Beteiligung unserer Profis – und zwar der 2:1-Auswärtssieg bei Preußen Münster im März dieses Jahres. Philipp Hüwe und Christoph Kluge assistieren an den Seitenlinien. Die Crew vervollständigen Maximilian Lotz als vierter Offizieller sowie Michael Bacher und Franz Bokop als Videoschiedsrichter.