
1. Frauen mit Remis gegen Andernach
Am 10. Spieltag der 2. Bundesliga haben unsere 1. Frauen gegen die SG 99 Andernach 1:1 (1:1)-Unentschieden gespielt. Coach Tobias Kurbjuweit setzte gegen den Kontrahenten aus Rheinland-Pfalz auf dieselbe Startelf wie beim vergangenen Remis in Sand.
Reimold beantwortet den frühen Rückstand
Die Gäste erwischten den besseren Start in die Partie: Ina Kellers Schlenzer von halblinks senkte sich nach acht Minuten ins lange Toreck. Die Blau-Weißen suchten nach einer schnellen Antwort. Johanna Seiferts technisch anspruchsvoller Abschluss nach Vorarbeit über die linke Seite von Lotte Reimold verfehlte zunächst nur denkbar knapp das Ziel (11.), bei einer Doppelchance von Elfie Wellhausen und Reimold (19.) war Andernachs Torhüterin Elena Bläser zur Stelle. Drei Minuten später gelang unseren Berlinerinnen der verdiente Ausgleich durch Reimold, die im Strafraumzentrum lauerte und eine Vorlage von Aurelia Haesler verwandelte. Wellhausen gehört der nächste Abschluss aufs Andernacher Tor, den Bläser parierte (30.). Die Schlussfrau war auch in der 39. Minute gefordert und parierte einen Abschluss aus kurzer Distanz, nachdem Haesler wieder von links vorbereitet hatte – die letzte Chance des ersten Durchganges.
Nach dem Seitenwechsel gehörte den Hauptstädterinnen die nächsten Offensivannäherungen: Henrike Sahlmanns Ball von der rechten Seite landete nach ihrer aufmerksamen Balleroberung tief in der gegnerischen Hälfte am Außennetz (51.), Reimold prüfte aus halbrechter Position erneut die Gästekeeperin (55.). Auf der Gegenseite verfehlte Andernach mit einem Weitschuss das Hertha-Tor (56.). Anschließend blieb das Spiel umkämpft, klare Abschlüsse wurden aber bis zur Schlussphase rarer. Inga Lux war gegen Carolin Schraa zur Stelle (80.), die Flanke der eingewechselten Amelie Blättner brachte Wellhausen per Kopf auf der anderen Seite nicht entscheidend aufs Tor (83.). Nach einer Ecke brannte es noch einmal im Strafraum der Kurbjuweit-Elf (88.), Reimold köpfte in der Schlussminute noch einmal neben das Gästetor (90.). Ein weiterer Treffer fiel jedoch nicht mehr.
„Wir sind Aufsteiger, alles, was mit dem Klassenerhalt zu tun hat, ist fantastisch für uns, und in diese Richtung geht es bisher und weiterhin. Jetzt sind es zwei Wochen bis zum nächsten Spiel und wir freuen uns schon darauf, uns dann mit Viktoria zu messen“, erklärte unser Trainer im Anschluss. Am kommenden Wochenende haben unsere Blau-Weißen spielfrei, ehe es zum erwähnten stadtinternen Spitzenspiel kommt: Am 8. November (So.) gastieren unsere Herthanerinnen, die 23 Punkte aus ihren bisherigen zehn Ligaspielen gesammelt haben, ab 14:00 Uhr beim FC Viktoria Berlin.
Aufstellung: Lux – Sahlmann, Giannori (46. Cramer), Dreher (C), Borchmeyer – Mettner – Seifert (70. Böttcher), Reimold, Saeland, Haesler (46. Blättner) – Wellhausen
Tore: 0:1 Keller (8.), 1:1 Reimold (22.)