
Torloses Remis in Kiel
Für das Freitagabendspiel bei Holstein Kiel nahm Cheftrainer Stefan Leitl im Vergleich zum Erfolg gegen Fürth zwei Änderungen an seiner Startelf vor: Sebastian Grønning stand für Luca Schuler in der Sturmspitze, während Deyovaisio Zeefuik links hinten anstelle von Mads Pedersen begann. Gustaf Nilsson fehlte im Kader, um kein weiteres Risiko einzugehen. Darüber hinaus erreichte Linus Gechter im ausverkauften Holstein-Stadion einen persönlichen Meilenstein und stand zum 100. Mal für unsere Profis auf dem Platz. Aufseiten der Störche gab es nach der 0:1-Niederlage in Braunschweig drei personelle Veränderungen. Sebastian Schonlau stand nach seinem Wechsel von den Vancouver Whitecaps nach Schleswig-Holstein erstmals für die Blau-Weiß-Roten auf dem Platz, wo er Ivan Nekić in der Innenverteidigung ersetzte. Außerdem feierte der 18-jährige Till Wiese sein Startelfdebüt für seinen Ausbildungsverein und rückte für Ikem Ugoh ins Mittelfeld. Die dritte Anpassung betraf die Außenverteidigung: Dort erhielt Leon Parduzi den Vorzug vor John Tolkin.
Torloser erster Durchgang trotz Adewumi- und Grønning-Chancen
11. Minute: Das war knapp. Die Kieler Verteidiger übersehen Oluwaseun Adewumi nach einem langen Ball von Linus Gechter. So muss Timon Weiner aus seinem Tor eilen, um sich den Ball im letzten Moment noch zu schnappen.
15. Minute: Herrlicher langer Ball von Niklas Kolbe nach rechts auf Julian Eitschberger, der von der Grundlinie auf Adewumi zurücklegt. Dessen strammen Abschluss kann Weiner jedoch parieren.
31. Minute: Und dann die bislang beste Chance des Spiels! Paul Seguin schickt Grønning aus dem Zentrum in die Tiefe. Der Däne zieht in der Folge aus rund 16 Metern ab und zwingt Weiner zu einer weiteren Parade.
44. Minute: Starke Reaktion von Marius Gersbeck! Unsere Nummer 35 kratzt einen Harres-Kopfball nach Therkelsen-Flanke aus dem Eck.
Zahlreiche Großchancen für unsere Jungs
48. Minute: Doppelchance für die Störche. Jonas Therkelsen bekommt zu viel Platz auf links und findet Adrian Kaprálik in der Box. Der kommt zweimal zum Abschluss, trifft den Ball aber jeweils nicht richtig. Am Ende packt Gersbeck zu!
53. Minute: Dann Großchance auf der Gegenseite. Adewumi rollt den Konter quasi im Alleingang. Im Eins-gegen-eins behält aber wieder Weiner mit einer starken Rettungstat die Oberhand.
59. Minute: Das muss die Führung sein. Adewumi bringt eine butterweiche Flanke in die Mitte, wo Grønning vollkommen freisteht, das Spielgerät aber neben das Tor setzt. Vielleicht hat das Kunstleder sogar noch den Pfosten gestriffen. Puh, wie schade.
79. Minute: Kurze Freistoß Variante. Farid Alfa-Ruprecht mit der Flanke. Diese landet auf Kolbes Kopf und fliegt in der Folge knapp am Gehäuse vorbei.
83. Minute: Was für eine Aktion! Seguin bedient den in der Box lauernden Luca Schuler mustergültig. Unser Joker hebt den Ball dann erst über Weiner und zieht anschließend ab. Das Spielgerät rauscht zwar an zwei Verteidigern vorbei, aber genauso am Tor.
90.+3 Minute: Wie knapp! Fast fällt doch noch das Siegtor. Nach Alfa-Ruprechts Flanke bugsiert Pedersen das Spielgerät hauchdünn am Tor vorbei. Verdammt.
Unsere Herthaner haben nun acht Tage Zeit, um ausreichend Kräfte zu sammeln, bevor die vollgepackte letzte Oktober-Woche mit zwei Ligaspielen und der 2. Runde im DFB-Pokal ansteht. Den Auftakt in diese Englische Woche macht unser Heimspiel am 24. Oktober (Sa., 13:00 Uhr) gegen Arminia Bielefeld. Karten für die Partie im Olympiastadion bekommt ihr hier.
KSV Holstein: Weiner – Sekine, Schonlau (50. Zec), Madsen, Parduzi – Balzi (64. de Regt), Meffert (C) – Kaprálik (81. Richter-Montserrat), Therkelsen (81. Kvilitaia), Wiese (64. Ugoh) – Harres
Hertha BSC: Gersbeck – Eitschberger (68. Pedersen), Gechter, Kolbe, Zeefuik – Sessa, Seguin – Thorsteinsson (76. Alfa-Ruprecht), Adewumi (88. Gouram), Brekalo (C) – Grønning (68. Schuler)
Tore: keine
Schiedsrichter: Jarno Wienefeld
Gelbe Karten: Schonlau, Zec – Zeefuik, Seguin
Zuschauerzahl: 11.700