
Ab ins Achtelfinale: Hertha bezwingt Jeddeloh II
Auf die Herausforderungen der Englischen Woche reagierte Stefan Leitl in der zweiten Runde des DFB-Pokals beim SSV Jeddeloh II mit drei Anpassungen an der Startelf. Der Chefcoach brachte Julian Eitschberger, Farid Alfa-Ruprecht sowie Soufian Gouram nach dem Ligaerfolg über Bielefeld neu für die Auswärtspartie in Oldenburg. Deyovaisio Zeefuik, Jón Dagur Thorsteinsson und Oluwaseun Adewumi saßen hingegen zunächst auf der Bank. Den Gastgeber aus der Regionalliga Nord trainierte in Burak Bahar derweil ein früherer Herthaner.
Pedersen & Alfa-Ruprecht scheitern am Aluminium
18. Minute: Ein kurz und schnell ausgeführter Freistoß bringt Jeddeloh II die erste Ecke. Puh, und die ist nicht ungefährlich: Kamer Krasniqi wird am Fünfer gesucht und gefunden, köpft aber drüber!
26. Minute: Hertha trifft den Pfosten! Mads Pedersen kommt zum dritten Abschluss, nachdem zuvor zwei Versuche von der Defensive der Gastgeber abgeblockt wurden. Der Versuch unseres Dänen von halblinks touchiert das Aluminium und geht von da ins Toraus.
38. Minute: Und dann fast die Führung! Pedersen serviert einen Freistoß, der Kopfball von Gechter war aber offenbar nicht hinter der Linie – aber das war supereng!
43. Minute: Ahhh die nächste hundertprozentige: Erst bricht Alfa-Ruprecht rechts durch und trifft den Pfosten – den Abpraller kann Sebastian Grønning dann nicht aufs Tor bringen, wohl auch aufgrund eines Platzfehlers im Jeddeloher Strafraum!
Brekalo bricht den Bann, Eitschberger legt nach
49. Minute: Eine Hertha-Ecke führt per Konter zu einer dicken Chance für die Gastgeber: Jeddeloh II schaltet schnell um, hat sogar kurz Überzahl – am Ende kommt Moritz Brinkmann im Zentrum zum Abschluss, setzt den Ball bei dieser guten Gelegenheit aber neben den Kasten.
57. Minute: TOOOOOOR FÜR HERTHA! Endlich! Josip Brekalo kommt nach Balleroberung von Gouram und Vorarbeit über Kevin Sessa und Alfa-Ruprecht links im Strafraum zum Abschluss und versenkt die Kugel überlegt.
60. Minute: Ahhh und die nächste Grønning-Gelegenheit: Alfa-Ruprecht bedient den Dänen, der gut positioniert im Strafraum lauert, aber den Ball dann in aussichtsreicher Lage knapp am Pfosten vorbeidreht.
63. Minute: TOOOR! 2:0 FÜR HERTHA! Eitschberger macht's! Ein paar Mal hat er es schon versucht, jetzt belohnt sich unsere Nummer 2, trifft mit links und per Schlenzer sehenswert ins lange Eck, nachdem er zuvor von rechts nach innen gezogen war.
66. Minute: Oah, der eingewechselte Adewumi macht beinahe das dritte: Der Österreicher läuft klasse ein und bekommt einen Chipball im Strafraum, den er aber nur neben den Jeddeloher Kasten setzt! Das wäre ein Jokerauftritt nach Maß gewesen...
80. Minute: Brekalo findet den aufgerückten Niklas Kolbe, dessen Kopfball geht aber neben das Tor.
Die Auslosung des Achtelfinals erfolgt am Sonntag (01.11.26, ab 19:15 Uhr). Schon am Samstag (31.10.26) geht es für unsere Blau-Weißen auf dem Rasen in der 2. Bundesliga weiter mit dem Auswärtsspiel beim 1. FC Kaiserslautern. Der Anpfiff auf dem Betzenberg ertönt um 13:00 Uhr.
SSV Jeddeloh II: Onken – von Aschwege, Siala (C), Friedrichs (82. Asani) – Steinwender (71. Janßen), Krolikowski, Taguchi, Kanowski – Brinkmann (71. Gramberg), Krasniqi (81. Brandes) – Bothe (57. Hyseni)
Hertha BSC: Gersbeck – Eitschberger, Gechter, Kolbe, Pedersen (71. Zeefuik) – Sessa (71. Telib), Seguin – Alfa-Ruprecht (62. Adewumi), Gouram (62. Thorsteinsson), Brekalo (C) (82. Klemens) – Grønning
Tore: 0:1 Brekalo (57.), 0:2 Eitschberger (63.)
Schiedsrichter: Justin Hasmann
Gelbe Karten: Friedrichs
Zuschauerzahl: 10.000 (ausverkauft)