Fredi Bobic gibt bei Sky ein Interview.
Club | 14. April 2021, 19:00 Uhr

Mitteilung des Präsidiums und des Aufsichtsrates

Unser Präsidium hat am Mittwoch entschieden, Fredi Bobic ab dem 1. Juni 2021 zum Geschäftsführer zu bestellen. Das Gremium ist damit dem Vorschlag seines Personalausschusses gefolgt. Der Aufsichtsrat unserer Blau-Weißen hat in seiner Sitzung zugestimmt. „Wir sind sehr erfreut, mit Fredi Bobic unseren Wunschkandidaten gewonnen zu haben und freuen uns auf die zukünftige erfolgreiche Zusammenarbeit“, kommentiert Präsident Werner Gegenbauer die Entscheidung. „Nach meiner Entscheidung, eine neue Herausforderung zu suchen, gab es offene und überzeugende Gespräche, insbesondere mit dem Präsidenten von Hertha BSC, Werner Gegenbauer. Ich freue mich, ab Sommer wieder Teil der Hertha-Familie zu sein“, blickt Fredi Bobic mit einem guten Gefühl auf die gemeinsame Zusammenarbeit.

Der 49-Jährige arbeitete in den vergangenen fünf Jahren für Eintracht Frankfurt. Beim hessischen Traditionsverein leitete der ehemalige Profi als Sport-Vorstand eine kontinuierliche Weiterentwicklung ein, dessen Höhepunkte der DFB-Pokalsieg 2018 und der Halbfinaleinzug in der UEFA Europa League in der darauffolgenden Saison waren. Aktuell liegen die Frankfurter als Vierter auf Champions League-Kurs. Vor seinem Engagement in der Mainmetropole führte Bobic die Geschicke beim VfB Stuttgart zwischen 2010 und 2014 zunächst als Sportdirektor und später als Sport-Vorstand. Zu Beginn seiner Management-Karriere war er knapp anderthalb Jahre als Geschäftsführer Sport und Marketing für den bulgarischen Verein FC Tschernomorez Burgas tätig.

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Nach meiner Entscheidung, eine neue Herausforderung zu suchen, gab es offene und überzeugende Gespräche, insbesondere mit Werner Gegenbauer. Ich freue mich, ab Sommer wieder Teil der Hertha-Familie zu sein.
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-Fredi Bobic

Blau-weiße Vergangenheit als Spieler

In seiner aktiven Karriere bestritt der ehemalige Angreifer 285 Bundesliga-Partien, in denen er 108 Tore schoss und 34 Treffer vorbereitete. Seine Qualitäten im gegnerischen Strafraum stellte der Musterprofi auch in 35 DFB-Pokalspielen und 32 Europapokalpartien unter Beweis, in denen er jeweils zwölf Mal netzte. Der 37-fache Nationalspieler (zehn Tore), der 1996 mit der DFB-Auswahl den EM-Titel errang, ist bei unserer ‚Alten Dame‘ kein Unbekannter. Zwischen 2003 und 2005 schnürte der Mittelstürmer in 61 Pflichtspielen (neun Tore) die Fußballschuhe für unsere Blau-Weißen. Mit dem VfB Stuttgart holte Bobic 1997 den deutschen Pokal, in der Saison davor zuvor trug sich der heutige Funktionär als erfolgreichster Torschütze (17) in die Bundesliga-Geschichtsbücher ein. Beim Gewinn der deutschen Meisterschaft von Borussia Dortmund 2002 stand der Ex-Torjäger zumindest in der Hinrunde im Aufgebot des BVB. Seine Profikarriere startete Bobic 1992 in der 2. Bundesliga bei den Stuttgarter Kickers, mit dem Sieg des Landespokals mit dem kroatischen Team HNK Rijeka 2006 beendete er seine Laufbahn, in der er außerdem noch für die Bolton Wanderers in England und Hannover 96 auflief.

von Hertha BSC/Florian Waldkötter