
Kurvenwissen: Fakten zu #KSCBSC
Der Start in die Trainingswoche vor dem Auswärtsspiel am Samstag (24.01.26, 13:00 Uhr) beim Karlsruher SC hielt für alle Herthanerinnen und Herthaner weniger schöne Nachrichten bereit: In Kennet Eichhorn und Maurice Krattenmacher fehlen gleich zwei Profis verletzungsbedingt bis auf Weiteres. „Wir haben in dieser Saison immer wieder das Problem, dass wir Spieler über einen längeren Zeitraum ersetzen müssen. Aber ich bin zu einhundert Prozent davon überzeugt, dass es uns jetzt erneut gelingen wird, die Ausfälle gemeinsam aufzufangen. Vielleicht setzen sie innerhalb der Mannschaft auch noch einmal eine andere Energie frei. Ich habe maximales Vertrauen in die Jungs und ihre Teamfähigkeit“, erklärte Stefan Leitl auf der Pressekonferenz vor der Partie in Baden. Weitere Fakten zur Begegnung mit unseren Freunden liefert das ‚Kurvenwissen‘.
Bemerkenswert:
- Beide Vereine standen sich wettbewerbsübergreifend bereits 29 Mal gegenüber. Die Berliner Bilanz dabei gestaltet sich wie folgt: 13 Siege, acht Remis und acht Niederlagen.
- Mit dem Unentschieden gegen Schalke am vergangenen Wochenende erreichten unsere Jungs in der Ewigen Tabelle der 2. Bundesliga die 1.000-Punkte-Marke. Dafür benötigten die Blau-Weißen insgesamt 642 Auftritte.
- Im gleichen Tableau steht der KSC derweil seit dem zurückliegenden Spieltag bei nun 1.000 absolvierten Begegnungen. Dabei sammelten die Fächerstädter 1.478 Zähler.
- Alte Bekannte: In Marius Gersbeck, Leon Jensen, Niklas Kolbe und Fabian Reese trugen einst gleich vier Hauptstädter das Trikot der Badener.
- Das Hinspiel endete zwar torlos, im Wildpark zeigten sich unsere Herthaner in der Vergangenheit jedoch torhungrig. Bei den jüngsten drei Gastauftritten gelangen elf Tore.
- Nur Darmstadt (vier Mal) traf öfter nach Freistößen als die Elf von Christian Eichner (drei Mal). Unsere Blau-Weißen kassierten hingegen noch kein einziges Gegentor nach solchen Situationen.
Das Personal: Neben Eichhorn und Krattenmacher muss unser Chefcoach definitiv auch auf Jensen und Kolbe sowie John Anthony Brooks und Diego Demme verzichten. Im Mittelfeldzentrum bekommt Paul Seguin demnach einen neuen Partner an seine Seite. „Es gibt mehrere Optionen“, sagt Leitl und fügt hinzu: „Die defensivere Variante mit Pascal Klemens oder Boris Mamuzah Lum sowie die offensivere Variante mit Jeremy Dudziak oder Kevin Sessa. Michaël Cuisance werden wir nicht zurückziehen, denn wir müssen Automatismen schaffen und die Spieler auf ihren besten Positionen belassen.“ Die zuletzt kranken Fabian Reese und Tjark Ernst dürften unterdessen wieder zur Startelf gehören. Toni Leistner stellt nach abgesessener Sperre ebenfalls eine Option dar. „Er ist ein extrem wichtiger Spieler für uns, ein absoluter Profi – dementsprechend halte ich mir noch offen, ob er von Beginn an aufläuft oder nicht“, unterstreicht unser Fußballlehrer.

Der Gegner: Mit dem 2:0-Erfolg in Münster beendeten die Badener jüngst ihre seit 1. November andauernde Sieglos-Serie im deutschen Unterhaus. Einmal mehr überragte dabei Kapitän Marvin Wanitzek mit einem Doppelpack. Der Mittelfeldspieler bringt es bereits auf sieben Saisontreffer und ist damit bester KSC-Torschütze der laufenden Spielzeit. In der Tabelle verblieb der zweimalige DFB-Pokalsieger trotz des Dreiers mit nun 25 Zählern auf dem neunten Rang. Cheftrainer Eichner betonte mit Blick auf die Aufgabe gegen unsere Alte Dame: „Es wird ein großes Fest für die Fans mit einer großartigen und besonderen Atmosphäre. Bei aller Freude und Zusammenhalt ist es für uns ein Zweitligaspiel, bei dem wir für die 90 Minuten Schärfe und Gier in absoluter Reinform benötigen.“ Dabei fehlen dem Übungsleiter weiterhin die Defensivkräfte Marcel Beifus, Christoph Kobald und Nicolai Rapp. Youngster Paul Scholl kann nach überstandener Erkältung wohl wieder im Abwehrzentrum mitmischen, dort zählt zudem auch Neuzugang Stephan Ambrosius zu den Alternativen.
Die Schiedsrichter: Tom Bauer leitet das Geschehen. Der 29-Jährige begegnete unserem Hauptstadtclub in der laufenden Saison bereits auswärts in Fürth sowie zu Hause im DFB-Pokal gegen Elversberg. An den Seitenlinien assistieren Luca Schlosser und Sebastian Hilsberg. Thomas Stein fungiert als vierter Offizieller. Patrick Hanslbauer und Arno Blos überprüfen kritische Szenen an den Bildschirmen.