
„Ich möchte dranbleiben“
Dass Luca Schuler gerne gegen seine ehemaligen Clubs trifft, ist im blau-weißen Lager inzwischen bestens bekannt. Doch für unsere Nummer 18 lief es vor Weihnachten allgemein richtig gut: Doppelpack beim unvergesslichen Pokalcoup gegen Kaiserslautern, Doppelpack beim Auswärtsspiel in Fürth. Die bisherige Gesamtbilanz 2025/26: 14 Pflichtspiele, sieben Tore. Starke Werte, an die der Stürmer anknüpfen möchte – idealerweise sogar direkt im Duell mit seinem nächsten Ex-Verein: Dem FC Schalke 04, der am 17. Januar ab 20:30 Uhr seine Visitenkarte im Berliner Olympiastadion abgibt. Vorher warten allerdings noch einige schweißtreibende Einheiten im Zuge der Rückrundenvorbereitung, die im Trainingslager in Portugal bereits im vollen Gange ist. Dort nahm sich der Angreifer am Montag Zeit für den Austausch mit den mitgereisten Medienschaffenden. Dabei sprach Schuler unter anderem über…
… Anreise und Ankunft:
Es war ein langer Tag, zumal wir morgens noch trainiert hatten. Aber wir Spieler können uns nicht beschweren, schließlich wurde ja alles dafür getan, dass wir noch am selben Tag angekommen sind (lächelt). Die Rahmenbedingungen und der Platz hier vor Ort sind gut, das Essen auch, wir haben tolles Wetter – ich bin sehr zufrieden.
… seine Fitness:
Ich bin froh, dass ich beschwerdefrei bin. Bei mir ist der körperliche Zustand sehr, sehr entscheidend. Bei hundert Prozent bin ich noch nicht, aber die Woche ist ja auch dafür da, um sich die letzten fehlenden Körner noch zu holen. Außerdem geht es darum, nach den freien Tagen wieder in einen gewissen Flow zu kommen.

… den persönlichen Lauf vor der Winterpause:
Natürlich freue ich mich, dass ich nach der Verletzung wieder so reingekommen bin. Ich habe einige Dinge bei mir angepasst: Die Ernährung, meine Art und Weise, zu trainieren. Beispielsweise weniger Krafttraining, dafür einige konditionelle Einheiten mehr: Grundlagenausdauer, Box-to-Box-Läufe. Es sind Kleinigkeiten, aber das tut mir gut. Dazu kommt die Spielzeit. Spielfitness bekommt man nur über die Partien selbst, da kann man im Training so viel laufen, wie man will. Hinzu kam eine gute Phase bei mir, mithilfe der Mitspieler, die mich sehr, sehr gut eingesetzt haben. Jetzt möchte ich dranbleiben. Sieben Tore sind in Ordnung, das eine oder andere darf aber gerne noch hinzukommen. Die Chancen, die ich habe, will ich reinmachen und effizient bleiben!
… den Konkurrenzkampf im Sturm und im gesamten Kader:
Seba (Grønning, Anm. d. Red.) ist genauso fit, Dawid (Kownacki, Anm. d. Red.) wird sicherlich frühzeitig dazukommen und dann ist es ein offener Kampf. Dann entscheidet der Trainer, was er braucht, was gefragt und wer am fittesten ist, den besten Eindruck macht. Jeder einzelne ist wichtig, das hat man im Hinrundenverlauf immer wieder gesehen, wenn Spieler gefehlt haben. Entsprechend schön ist es, dass wir jetzt wieder fast alle auf dem Platz haben. Ich denke, das wird sich ab der Rückrunde auch bemerkbar machen.
… den Fokus zum Rückrundenstart:
Wir bereiten uns erst einmal auf die erste, aber natürlich auch auf die weiteren Partien vor, die im neuen Jahr anstehen. Schließlich schaffen wir hier Grundlagen. Es kommen Spiele, in denen wir punkten wollen und müssen. Dafür haben wir die Qualität, das ist unser Anspruch. Wir wollen möglichst viel rausholen. Was Tore gegen ehemalige Vereine angeht: Ich hätte nichts dagegen, am 18. Spieltag damit weiterzumachen (schmunzelt).