Diego Demme im Porträt.
Profis | 4. März 2026, 16:06 Uhr

„Ich will dem Team bestmöglich helfen“

Diego Demme steht wieder auf dem Rasen! Der Mittelfeldspieler, der sein bislang letztes Pflichtspiel für unsere Alte Dame zum Hinrundenabschluss gegen Bielefeld bestritten hatte, kehrte am Mittwoch ins blau-weiße Mannschaftstraining zurück. Dabei starteten der 34-Jährige und seine Teamkollegen Seite an Seite in die Vorbereitung auf die Auswärtsaufgabe am Sonntag (08.03.26, 13:30 Uhr) beim SC Preußen Münster. Nach der Einheit sprach unsere Nummer 6 mit Redakteur Erik Schmidt über…

... das eigene Wohlbefinden:

Mir geht es gut, deswegen bin ich auch wieder im Training. Ich hoffe, dass mein Zustand nun stabil bleibt und ich die Saison ohne Probleme zu Ende spielen kann.

... die Rückkehr ins Training:

Ich habe zuvor zwei Wochen lang ein Aufbautraining absolviert und mir die nötige Fitness geholt. Für den Einstieg war das eine gute Einheit. Ich konnte direkt alles ohne Probleme mitmachen. Es hat gepasst und Spaß gemacht – erst recht bei dem Wetter.

Diego Demme im Zweikampf mit Kevin Sessa.

... die mehrwöchige Zwangspause:

Als Spieler stehe ich natürlich lieber auf dem Platz und schaue nicht so gerne von außen zu. Umso glücklicher bin ich, dass das hinter mir liegt. Es ist keine einfache Situation, der Mannschaft zum einen nicht helfen zu können und zum anderen selbst körperliche Probleme zu haben. Ich hatte vor allem mit Schwindel und Kopfschmerzen zu kämpfen. Insgesamt war es mega nervig und anstrengend, das alles erneut durchmachen zu müssen. Ab Mitte Januar habe ich ein Programm mit Läufen und Krafttraining abgespult. Weil ich zu Hause schon regelmäßig etwas tun konnte, hat der Aufbau jetzt auch gar nicht so lange gedauert. Mir haben währenddessen ganz viele Leute geholfen – allen voran mit unserem Mannschaftsarzt Parki (Hi-Un Park, Anm. d. Red.) hatte ich immer einen guten Austausch. Der gesamte Verein hat mir die Zeit gegeben, die ich brauchte. Dafür bin ich sehr dankbar!

... den persönlichen Fahrplan:

Der Blick auf die Daten nach der ersten Einheit sah gut aus. Ich werde nun im Mannschaftstraining bleiben und weiter Gas geben. Wir müssen dann schauen, wann ich so weit bin, dass ich wieder spielen kann – hoffentlich zeitnah. Auf jeden Fall will ich dem Team auf dem Platz und in der Kabine mit meiner Erfahrung bestmöglich helfen.

von Erik Schmidt