
„Wichtig, eine Reaktion zu zeigen“
Ein spätes Siegtor brachte unseren Herthanern im Heimspiel gegen den 1. FC Nürnberg einen Heimerfolg ein. Drei Punkte, die nach den vergangenen Begegnungen Balsam für die blau-weiße Seele waren, wie auch in der Mixed Zone zu spüren war. Dort sprachen unsere Profis über das 2:1 gegen den Club. Alle Reaktionen gesammelt gibt es hier – präsentiert von 94,3 rs2.
Josip Brekalo: Ich bin sehr glücklich, dass wir gewonnen und eine Reaktion gezeigt haben. Das war sehr wichtig. Meine Tore machen mich auch froh, es bedeutet mir viel, dass ich der Mannschaft damit helfen konnte. Bei meinem ersten Tor treffe ich den Ball gut, beim zweiten habe ich etwas Glück gehabt: Nach der Balleroberung habe ich dann einfach die lange Ecke anvisiert und zum Glück geht er dann rein. Auf diesen Sieg müssen wir jetzt in den kommenden Begegnungen aufbauen und in jeder einzelnen Partie alles für die drei Punkte geben. Ich hoffe, dass wir dann zusammen noch einige solcher Spiele erleben können. Dafür ist jeder einzelne von uns wichtig!
Tjark Ernst: Der Heimsieg tut uns gut. Nach der vergangenen Woche war es wichtig, ein anderes Gesicht zu zeigen und auf die Siegerstraße zurückzukehren. Es war in dieser Partie nicht alles rosig und uns war klar, dass nicht alles gelingen wird. Der Sieg war aber verdient. Nürnberg hatte bis zur 45. Minute keine wirklichen Möglichkeiten, aber beim Gegentor verteidigen wir in der Box nicht am Mann und der Gegner konnte so frei einköpfen. Das ist ärgerlich, ein Muster, was sich durch die Saison zieht und das wir aufarbeiten müssen. In den kommenden Tagen geht der Blick auf Münster, um auch da wieder das Maximum rauszuholen.
Linus Gechter: Wir haben nicht allzu viel zugelassen, das war das Ziel. Die Dinge, die sich nach vergangener Woche als Schwäche herauskristallisiert haben, konnten wir diesmal besser umsetzen und wollen das in den kommenden zehn Spielen fortsetzen. Dabei konzentrieren wir uns auf jede einzelne Partie. Das Gegentor war unnötig, aber wir haben den Kopf nicht hängen lassen. Wir haben es in der Halbzeit analysiert und konnten in der zweiten Hälfte den Treffer machen. Josip (Brekalo, Anm. d. Redaktion) ist ein cooler Typ, fußballerisch top und kann uns, wie wir im Spiel gesehen haben, sehr helfen.
Paul Seguin: Ich bin stolz auf die Mannschaft. Nach den zwei Niederlagen haben wir eine gute Reaktion gezeigt und vor allem eine starke erste Halbzeit gespielt. Nürnberg hat es mit der ersten Chance geschafft, das 1:1 zu erzielen. So etwas macht auch was mit einer Mannschaft, aber wir haben uns nicht hängen lassen. Das Paderborn-Spiel war von jedem Einzelnen eine schlechte Partie, während der Woche gab es entsprechend deutliche Worte. Wir haben noch zehn Spiele und wollen die Saison bestmöglich zu Ende bringen. Ich hoffe, der verdiente Sieg gibt uns Selbstbewusstsein für die kommenden Partien.