Dawid Kownacki und Fabian Reese bejubeln ein Tor.
Profis | 22. März 2026 um 16:39 Uhr

„Stolz auf die Mannschaft und die Teamleistung“

Beim spektakulären 5:2 (4:1)-Auswärtserfolg über Fortuna Düsseldorf erzielten unsere Herthaner erstmals überhaupt in der laufenden Ligaspielzeit mehr als drei Treffer. Über den torreichen Sieg, der nicht gerade nach Wunsch begonnen hatte, sprachen Fabian Reese, Tjark Ernst, Paul Seguin, Dawid Kownacki und Sportdirektor Benjamin Weber im Nachgang. Die blau-Weißen Stimmen präsentiert 94,3 rs2.

Fabian Reese: Ich bin sehr stolz auf die Mannschaft und die Teamleistung! Wir hatten einen sehr guten Matchplan und wollten vor allem die offensiven Eins-gegen-eins-Duelle gewinnen. Die Zielstrebigkeit zum Tor hat gestimmt, wir haben unsere Chancen genutzt. Bis auf die ersten sechs Minuten war das eine sehr gute Auswärtsleistung. Wir haben eine Verpflichtung für uns selbst, für unsere Mannschaft, den Verein und die Fans. Der müssen wir gerecht werden und immer 100 Prozent geben. 

Tjark Ernst: Es war ein wildes Spiel, indem wir auch Glück hatten, dass wir nicht früh 0:2 zurückliegen. Man hat gesehen, was passiert, wenn man uns Räume gibt. Gerade in den Umschaltmomenten waren wir mit viel Speed unterwegs und eiskalt. Das macht uns schon die ganze Saison über aus. Durch den frühen Gegentreffer nach der Pause wurde das Spiel wieder offener. Wir konnten das aber gut wegverteidigen und haben so am Ende verdient gewonnen. Die kommenden Spiele werden keine Selbstläufer. Das Ziel ist es, aus jeder Partie das Maximale herauszuholen. Wir haben nichts mehr zu verlieren, aber die kommenden Gegner brauchen jeden Punkt.

Paul Seguin: Wir mussten uns nach dem frühen 0:1 kurz berappeln, haben dann aber sehr schöne Tore geschossen – da war auch viel individuelle Qualität dabei. Ich bin auf jeden Fall sehr froh über das Ergebnis.

Dawid Kownacki: Ich bin überglücklich, dass ich wieder treffen konnte. Es läuft gerade für mich. Ich konnte endlich Rhythmus aufnehmen und möchte der Mannschaft auch weiterhin helfen. Wir schauen nun von Spiel zu Spiel und wollen so viele wie möglich gewinnen. Ich war lange Zeit bei Fortuna, der Verein und die Stadt sind sehr wichtig für mich – deswegen habe ich auf einen Jubel nach meinem Treffer verzichtet.

Benjamin Weber: Wir sind überhaupt nicht gut reingekommen. Das, was wir uns vorgenommen hatten, hat nicht funktioniert. Anschließend haben wir aber eine richtig gute Halbzeit gespielt und uns auch mit tollen Toren belohnt. Wir sind nicht nur zurückgekommen und in Führung gegangen, sondern haben Charakter gezeigt und weitergemacht. Ich hätte mir in der zweiten Halbzeit nur gewünscht, dass wir früher einen Konter zur Vorentscheidung setzen. Am Ende haben wir aber auch so hochverdient gewonnen.

von Hertha BSC