
„Müssen uns an die eigene Nase fassen“
Unsere Herthaner bauten ihre Serie beim Auftritt im Eintracht-Stadion aus und blieben zum 14 Mal am Stück gegen die Braunschweiger in einem Ligavergleich ungeschlagen. Das 1:1 (1:0)-Unentschieden stellte die Berliner trotzdem nicht wirklich zufrieden. „Ich bin schon enttäuscht, dass wir nur einen Punkt mitgenommen haben – aufgrund der Tatsache, dass wir in der ersten Halbzeit viele Möglichkeiten hatten, um höher zu führen. Wir haben diese Situationen aber zu leichtfertig hergegeben. Das macht schon etwas mit einer Mannschaft, die wie Braunschweig etwas weiter unten in der Tabelle steht. Es war klar, dass der Gegner dann Druck aufbaut und noch mehr Intensität reinbringt. So hat sich ein offenes Spiel mit Chancen auf beiden Seiten entwickelt. Am Ende müssen wir das 1:1 akzeptieren, uns aber an die eigene Nase fassen, weil wir zu wenig aus der Überlegenheit vor der Pause gemacht haben“, resümierte Stefan Leitl auf der Pressekonferenz nach der Begegnung.
Zur roten Karte erklärte unser Chefcoach: „Wir bringen Kenny (Eichhorn, Anm. d. Red.) selbst in diese Situation, weil wir kein gutes Passspiel an den Tag legen und er dann mit seinem Eifer noch alles versucht. Es war eine extrem unglückliche Szene, man kann ihm überhaupt gar keine Absicht unterstellen. Natürlich ist Kenny nun aber sehr, sehr angeschlagen. Dementsprechend gilt es jetzt für alle von uns, ihn aufzubauen.“
Lars Kornetka, Übungsleiter der Hausherren, betonte derweil: „Wir haben keine gute erste Hälfte gespielt und hatten dabei Glück, dass es nur mit 0:1 in die Pause ging. Nach dem Seitenwechsel haben wir uns im Großen und Ganzen weiterhin schwergetan, uns aber trotzdem Chancen erspielt und dafür auch belohnt. Unter dem Strich sind wir froh über den Punkt.“ Den gesamten Austausch gibt es bei HerthaTV auf unserem YouTube-Kanal im Video – präsentiert von NIG.