Hans-Joachim Altendorff im Duell mit Franz Beckenbauer.
Club | 12. Mai 2026 um 00:01 Uhr

In Gedenken an Hans-Joachim Altendorff

Hertha BSC gedenkt seinem ehemaligen Angreifer Hans-Joachim ‚Atze‘ Altendorff. Der Todestag des Herthaners, der zu den beliebtesten Spielern der sechziger Jahre zählte, jährt sich an diesem Dienstag zum zehnten Mal.

Zwischen 1960 und 1971 stand Altendorff insgesamt in 290 Pflichtspielen auf dem Rasen und erzielte dabei 133 Tore für unsere Alte Dame. Gekommen war er von seinem Heimatverein Norden-Nordwest. In der letzten Saison der Oberliga wurde der gebürtige Berliner mit 26 Treffern in 41 Partien Torschützenkönig und trug auch in der kommenden Bundesliga-Premieren-Saison fünf Tore in 28 Begegnungen zum Klassenerhalt bei.

Auch nach dem Zwangsabstieg 1965 hielt Altendorff Hertha die Treue, seine Tore trugen drei Mal in Folge zur Berliner Meisterschaft bei. Die Rückkehr in die Bundesliga gelang 1968, Altendorff fiel nach einem in den Aufstiegsspielen erlittenen Beinbruch jedoch lange Zeit aus. Erst im zweiten Jahr nach dem Wiederaufstieg gehörte er wieder zum Stammpersonal. Das Rekordspiel gegen den 1. FC Köln, bei dem offiziell 88.075 Fans im Berliner Olympiastadion waren, erlebte er auf dem Rasen mit. „Das Stadion war schwarz vor Menschen, man hat keine Treppen und kein Marathontor gesehen. Ich glaube auch, dass es 100.000 Zuschauer waren. Janz Berlin war da", erinnerte sich der Herthaner einst.

Nach über einem Jahrzehnt bei unseren Blau-Weißen wechselte Altendorff Anfang der siebziger Jahre zu Wacker 04 in die Regionalliga Berlin, spielte später noch in der neugegründeten 2. Bundesliga, eher er im Sommer 1975 seine aktive Karriere nach 16 Jahren beendete. Der Kontakt zu seinen ehemaligen Weggefährten blieb – seine Verdienste für Hertha BSC bleiben.

von Hertha BSC