Marten Winkler läuft den gegnerischen Torwart an.
Profis | 10. Mai 2026 um 16:48 Uhr

„Für alle schön, mit einem Lächeln in die Kurve zu gehen“

Trotz einiger Widerstände setzten sich unsere Herthaner im abschließenden Heimspiel der laufenden Saison gegen die SpVgg Greuther Fürth mit 2:1 (0:0) durch. Entsprechend glücklich fielen die Reaktionen im Anschluss aus. Die blau-weißen Stimmen präsentiert 94,3 rs2.

Marten Winkler: Ich war aufgrund der roten Karte nicht so lange Mittelstürmer, weil wir dann umstellen mussten. Eigentlich ist es aber so ziemlich dasselbe wie auf dem Flügel. Man hat ein bisschen weniger den Ball, aber wir haben die Laufwege unter der Woche mit dem Trainerteam eingestimmt. Nach dem letzten Heimspiel mit einem Lächeln zur Familie und in die Kurve zu gehen, war auf jeden Fall für uns alle schön. 

Toni Leistner: Ich bin absolut stolz darauf, für die Fahne gespielt und den Verein mit der Kapitänsbinde nach außen repräsentiert zu haben. Wenn man so geht, kann man nicht so viel falsch gemacht haben. Jeder kann von mir immer 110 Prozent erwarten. Natürlich ist auch ein bisschen Wehmut dabei. Ein großer Dank für alles geht an meine Frau und meine Familie, die mich immer unterstützt haben!

Fabian Reese: Wir haben es uns selbst etwas schwer gemacht, aber alle zusammen gekämpft, Konter rausgespielt und das Quäntchen Glück gehabt. Am Ende haben wir trotz eines Mannes weniger verdient gewonnen. Kennys Spitzname ist nicht umsonst ‚Fintenkönig aus Brandenburg‘ – die Bewegung kann er gut, die macht er im Training und die werden wir auch noch auf anderen Bühnen sehen. Er hat bei dem Tor ein bisschen mehr gemacht, als nur meine Vorlage zu verwerten. Vorne sollten wir insgesamt viel wechseln und variabel sein, das hat ganz gut geklappt.

Jeremy Dudziak: Es war sehr schön, dass ich nochmal vor den Fans spielen konnte, vor heimischer Kulisse. Meine Frau war da, meine Mutter war da – am Muttertag war das etwas ganz Besonderes.

Sportdirektor Benjamin Weber: Wir waren zu Beginn um Kontrolle bemüht, nach der roten Karten hat sich das Spiel aber natürlich verändert. Nach der Pause ging es dann darum, Intensität, Charakter und Moral zu zeigen – das haben wir herausragend gemacht. Auch zu zehnt haben alle gemeinsam einen sehr ordentlichen Auftritt zum Abschied hingelegt und sich mit zwei tollen Toren belohnt. Uns war klar, dass wir eine gewisse Verantwortung haben, weswegen wir eine seriöse Leistung abliefern wollten.

von Hertha BSC