
„Ein bisschen bezeichnend für die vergangenen Wochen“
Im vorletzten Auswärtsspiel der Saison gab es für unsere Profis keine Punkte beim 1. FC Magdeburg. Nach dem 0:1 (0:0) sprachen unsere Jungs in der Mixed Zone über umkämpfte, aber glücklose 90 Minuten der Alten Dame. Die Berliner Stimmen präsentiert 94,3 rs2.
Tjark Ernst: In der ersten Halbzeit war es ein wenig zu zerfahren, wir haben nicht aktiv genug nach vorne gespielt. In der zweiten Hälfte haben wir es bis 20 oder 16 Meter vor dem Tor besser gemacht, hatten viel Personal um die Box herum – aber leider nicht genug Personal in den gefährlichen Zonen. Das ist ein Problem der vergangenen Wochen. Beim Tor war es ein bisschen Lotterie, ich musste aber hingehen: Mache ich das nicht, landet der Ball eventuell im langen Eck oder es grätscht hinten ein Gegner rein und trifft. So ist es sehr ärgerlich, dass er genau vor die Füße eines Magdeburgers fällt. Das ist ein bisschen bezeichnend für die vergangenen Wochen. Es bringt aber nichts, sich darüber zu beschweren – wir müssen weiterarbeiten und dieses Quäntchen Glück wieder ein stückweit erzwingen, um die abschließenden beiden Spiele erfolgreicher zu bestreiten.
Luca Schuler: Wir wollten natürlich gewinnen, das haben wir nicht hinbekommen und sind entsprechend sauer, enttäuscht und genervt. Es ist schwer zu sagen, woran genau es lag, aber es war nicht das erste Spiel, bei dem wir vorne zu wenig kreiert haben. Wir brauchen zu lang, um den letzten Pass zu spielen und es liegt auch am Abschluss – es sind viele Faktoren, die dazu führen. Es war insgesamt zu wenig und wir haben zurecht verloren. Wir wollten defensiv stabil stehen, aber auch vorne anlaufen, um lange Bälle zu erzwingen. Das hat nur teilweise funktioniert. Wir haben jetzt noch zwei Spiele und müssen ein anderes Gesicht zeigen: Effektiv sein, viel Ballbesitz haben und druckvoller, mit voller Energie reingehen.
Diego Demme: Wir hätten intensiver spielen und ein Unentschieden mitnehmen können, viel mehr hatten wir in dieser Partie, in der wir Magdeburg ihr Spiel haben spielen lassen, aber nicht verdient. Oft haben wir um den Sechzehner herumgespielt, aber zu wenig Laufwege angeboten und nicht viele klare Torchancen gehabt.