
Kurvenwissen: Fakten zu #FCSBSC
Nach 31 Jahren reist unsere Profimannschaft mal wieder ins Ludwigsparkstadion. Dort wollen unsere Berliner am Samstag (22.08.26, 15:30 Uhr) beim gastgebenden 1. FC Saarbrücken zum vierten Mal in Serie die 1. Hauptrunde des DFB-Pokals siegreich bestreiten – und die guten Eindrücke und Gefühle aus der vergangenen Runde bestätigen. „Du kannst maximale Aufmerksamkeit in diesem Wettbewerb erzielen. Vergangenes Jahr standen wir kurz vor dem Halbfinaleinzug und haben überzeugende Leistungen gezeigt, die uns über die Saison gepusht haben“, erinnerte sich Stefan Leitl bei der Pressekonferenz. Zahlen und Daten zum Duell im Saarland liefert das Kurvenwissen.
Bemerkenswert:
- Die Gesamtbilanz beider Teams ist relativ ausgeglichen. Sechs Hertha-Siegen stehen fünf Remis und sieben Siege für den FCS gegenüber. Für den Verbleib im Pokal braucht es allerdings eine blau-weiße Premiere – den ersten Sieg im Ludwigsparkstadion nach vorangegangenen drei Remis und sechs Niederlagen.
- Für unseren Cheftrainer steht ein Debüt an: Erstmals misst sich Stefan Leitl mit einer von ihm trainierten Mannschaft mit dem 1. FC Saarbrücken.
- Sebastian Grønning freut sich hingegen aufs Wiedersehen mit einem alten Bekannten, wie er bereits während der Woche im Interview verriet: Mit Mladen Cvjetinović spielte der Däne einst zusammen in Ingolstadt. Gute Erinnerungen hat er auch an seine bisherigen Duelle mit dem FCS, die der Angreifer beide gewann.
- Auch Julian Eitschberger (ein Sieg, drei Remis), Gustav Christensen (ein Sieg, ein Remis) und Niklas Kolbe (zwei Remis) sind in bisherigen Duellen gegen die Saarländer noch ohne Negativerlebnis.
Das Personal: Einmal mehr liegen die Verfügbarkeiten im blau-weißen Kader bei einhundert Prozent! Nach dem Abgang von Marten Winkler gibt es aber natürlich mindestens eine Startelfposition neu zu besetzen. Oluwaseun Adewumi feierte beim 4:1 gegen Heidenheim einen traumhaften Heimeinstand und ist ein logischer Kandidat. „Wenn du neu in einem Verein bist und dir Dinge gelingen, bist du noch schneller in die Mannschaft integriert, gleichzeitig gibt das viel Selbstvertrauen. Ich sehe Seun noch nicht bei einhundert Prozent, aber wir werden daran weiterarbeiten, damit er sein Talent und seine Qualität so einbringen kann wie am Wochenende“, sagte Leitl über den Österreicher. Mit Farid Alfa-Ruprecht landete während der Woche ein weiterer Offensivmann in Berlin. „Wir sind sehr glücklich, dass ein hochtalentierter, spannender Spieler wie Farid sich entscheiden hat, den Weg mit uns zu gehen. Er ist ein anderer Spielertyp als Matte, eher ein klassischer Außenstürmer“, skizzierte unser Cheftrainer das Profil des gebürtigen Hamburgers und fügte hinzu: „Er wird in Saarbrücken im Kader stehen.“

Der Gegner: Blickt ebenfalls auf einen Traumstart zurück. Das erste Heimspiel drehte der 1. FC Saarbrücken nach 0:2 noch in ein 5:2 gegen Rot-Weiss Essen, im Anschluss gelang ein Last-Minute-Sieg in Regensburg durch einen Treffer in der fünften Minute der Nachspielzeit. Nun will die Elf von Cheftrainer Argirios Giannikis auch unsere Alte Dame zu Fall bringen. Neben dem bereits erwähnten Cvjetinović steht in Niko Bretschneider übrigens noch ein weiterer ehemaliger Herthaner und gebürtiger Berliner im Aufgebot. „Die Vorfreude ist groß, vor allem gegen den Heimatverein kribbelt es vorher besonders“, sagt der Linksverteidiger, der seine Mannschaft als „Mentalitätstruppe“ charakterisiert: „Alle haben Bock zu verteidigen und anzugreifen und wir sind so schon zusammengewachsen, bekommen das Publikum wieder auf unsere Seite. Ich freue mich darauf, gegen Hertha zu spielen und hoffe, dass wir weiterkommen!“ Auch bei Kai Brünker ist die Vorfreude auf die Partie groß. „Pokalpartien sind immer etwas Besonderes, es liegt ein Knistern in der Luft. Es wird ein schweres Spiel – für beide Seiten“, vermutet der Angreifer, der zuletzt in Regensburg das FCS-Siegtor erzielte. „Hertha hat immer noch brutale individuelle Qualität, will nach vorne spielen und Tore schießen. Man sieht das Potenzial und es dürfte intensiv werden.“
Die Unparteiischen: Benjamin Brand übernimmt die Leitung der Partie. Der Referee kann unter anderem auf die Erfahrungen aus 98 Bundesliga-Partien, 64 Zweitligapartien und 16 Einsätzen im DFB-Pokal zurückgreifen. Zehn Mal begegnete Brand dabei unserer Alten Dame, die vier Vergleiche gewann, vier Mal Remis spielte und zwei Mal unterlag. Dem Schiedsrichter assistieren Thomas Stein und Marco Achmüller an den Seitenlinien sowie Sebastian Hilsberg als vierter Offizieller.