Josip Brekalo im Dribbling gegen den SSV Jeddeloh II.
Profis | 28. Oktober 2026 um 20:37 Uhr

„Haben es bis zum Ende seriös gespielt“

Unsere Herthaner brauchten beim 2:0 (0:0) gegen den SSV Jeddeloh II Geduld und Moral, rangen den tapfer kämpfenden Regionalligisten aber mit genau diesen Tugenden und zwei schön herausgespielten Treffern letztlich nieder. Über den Achtelfinaleinzug und den zweiten Sieg der Englischen Woche sprachen die blau-weißen Protagonisten anschließend vor den Mikrofonen der Medienschaffenden. Alle Berliner Reaktionen in der Zusammenfassung.

Josip Brekalo: Wir wussten, dass uns ein schweres Spiel erwartet – gegen einen Gegner, der gegen Heidenheim fünf Tore geschossen hat. Die Unterstützung durch unsere Fans war der Wahnsinn! Auf dem Platz war es nicht ganz einfach, aber wir haben es bis zum Ende sehr seriös gespielt und uns dafür belohnt. Wir hatten schon im ersten Durchgang einige hundertprozentige Chancen und haben in der Halbzeit klar gesagt, dass wir auf den nächsten Moment warten und dranbleiben. Das hat geklappt und wir sind am Ende souverän weitergekommen. Schwierige Momente gehören zu diesem Wettbewerb dazu, aber wir zeigen diese Saison eine wirklich unnormale Mentalität und Konstanz, das freut mich sehr. So müssen wir weitermachen und wollen die Fans weiter glücklich machen!

Julian Eitschberger: Wir haben uns zunächst etwas schwergetan und wussten auch, dass es nicht einfach wird auf dem Platz. Am Ende war es aber trotzdem eine reife Leistung von uns. Bis zum Endspiel ist es ein weiter Weg. Wie die Fans träumen auch wir davon, im Olympiastadion das Finale zu spielen. Erst einmal können wir aber die zweite Runde abhaken und nun wollen wir in der Liga weiterperformen. Dort möchten wir auswärts genauso weitermachen und auch in Lautern Punkte holen. Wir haben ein bisschen rotiert und jeder hat seine Minuten bekommen, deswegen sind wir frisch für Samstag.

Benjamin Weber (Sportdirektor): Ich freue mich am meisten, wie seriös wir es gespielt haben. Wir wussten, dass es schwer wird, sind es aber wie ein Zweitligaspiel angegangen und haben nur auf diese Partie geschaut. Sicherlich hätten wir schon früher ein Tor machen können. Aber wir sind ruhig geblieben und am Ende hochverdient gegen eine wirklich tapfer kämpfende Mannschaft weitergekommen. Uns freut es, dass wir den Lauf in einen anderen Wettbewerb mitnehmen konnten. Wir haben das Achtelfinale jetzt im vierten Jahr in Folge erreicht, das ist schön! Jetzt heißt es, gut regenerieren und dann geht es nach Lautern, wo uns eine richtig schwere Aufgabe erwartet.

von Hertha BSC