
Für die Farben, die wir tragen
Sowohl unsere 1. Frauen als auch unsere U23 erlebten bittere Nachspielzeiten. Die U17 und die U19 holten derweil wichtige Dreier in der DFB-Nachwuchsliga. Darüber hinaus buchten gleich mehrere Teams die nächste Pokalrunde. Hier gibt es den gewohnten Rückblick auf das blau-weiße Wochenende.
Wichtige Lehre für die 1. Frauen
Wie bei den Profis ist auch die sieben Spiele andauernde Siegesserie unserer 1. Frauen in der 2. Bundesliga gerissen. Während unseren Herthanern beim torlosen Unentschieden im Norden einfach nicht der Führungstreffer gelingen wollte, lagen unsere Herthanerinnen im Süden beim SC Sand bis zur 87. Minute mit 2:0 in Führung. Für die Treffer hatten Henrike Sahlmann und Elfie Wellhausen gesorgt. Doch dann schockte das Team aus dem Dorf nahe der französischen Grenze unsere Mädels mit einem Doppelschlag in den Schlussminuten, sodass am Ende ein 2:2 (1:0)-Unentschieden zu Buche stand. Cheftrainer Tobias Kurbjuweit konnte dem enttäuschenden Schlussakkord der Partie im Anschluss dennoch eine wichtige Lehre für sein Team abgewinnen: „Ich glaube, dass Spiele wie diese ganz wichtig für uns sind, um zu lernen, wie man ein solches Ergebnis ganz nüchtern über die Zeit bringt. Aufgrund des gesamten Chancenverhältnisses war es nicht unverdient, dass der SC Sand einen Punkt gegen uns mitnehmen konnte.“ In der kommenden Woche steht für das Team von Kurbjuweit zu Hause im Stadion auf dem Wurfplatz/Amateurstadion das Aufeinandertreffen mit der SG 99 Andernach auf dem Programm. Tickets für die Sonntagspartie (25.10.26, 14:00 Uhr) gibt es hier.
Tore: 0:1 Sahlmann (23.), 0:2 Wellhausen (51.), 1:2 Olsen (87.), 2:2 Landmann (90.+1)
U23 verpasst Punktgewinn
Nach drei ungeschlagenen Spielen mussten unsere Bubis am Freitagabend im Stadion auf dem Wurfplatz/Amateurstadion eine 0:1 (0:0)-Niederlage gegen die RSV Eintracht 1949 hinnehmen. In einer Partie, in der die Gäste einige Chancen liegen ließen und des Öfteren an Burak Özkanlı scheiterten, war ein Punktgewinn kurz vor Schluss in Reichweite. Doch per Abstauber infolge eines Freistoßes trafen die Stahnsdorfer in der Nachspielzeit doch noch ins Netz und nahmen alle drei Punkte aus dem Olympiapark mit. Cheftrainer Rejhan Hasanović brachte im Anschluss an die Partie seine Enttäuschung über die Leistung seiner Mannschaft zum Ausdruck: „Schade, dass es dann noch in der 90. Minute fällt, aber Stahnsdorf war über die gesamte Partie besser. Vor allem in der ersten Halbzeit. Durchgang zwei war dann teilweise noch auf Augenhöhe. Unsere Leistung war insgesamt schlecht, das muss man so zugeben.“ Nun steht das Hasanović-Team vor einem Auswärtsdoppelpack. Am 25. Oktober (So., 14:00 Uhr) gastieren unsere Berliner zunächst bei der BSG Chemie Leipzig. Darauf folgt die Fahrt zum FSV Luckenwalde (Fr., 30.10.26, 19:00 Uhr).
Tore: 0:1 Jupolli (90.+1)
Erwachsene Leistung der U19
Während unsere U19 zuletzt im DFB-Pokal den Titelverteidiger VfB Stuttgart besiegte und nun im Viertelfinale weiter vom Finale in Potsdam träumen darf, verliefen die vergangenen Wochen in der Vorrunde der DFB-Nachwuchsliga bei drei Niederlagen in Serie enttäuschend. Dem konnte unser Nachwuchsteam am Wochenende zu Hause nun endlich wieder ein Erfolgserlebnis entgegensetzen und Eintracht Braunschweig mit 2:0 (1:0) schlagen. Die Tore in den jeweiligen Halbzeiten erzielten dabei Tarek Zornic und Mikail Karbuzoglu. Durch den Erfolg gegen die Niedersachsen verkürzte unser Hauptstadtclub den Rückstand auf die Plätze, die zur Qualifikation für die Meisterrunde berechtigen, auf drei Punkte. Ein zufriedener Trainer Ante Čović haderte im Anschluss lediglich mit der Chancenverwertung seiner Jungs: „Es war ein souveräner Sieg und eine erwachsene Leistung meiner Mannschaft, die jederzeit Herr der Lage war. Leider waren wir nicht effizient genug, um das Ergebnis noch höher zu schrauben. Ansonsten war es ein sehr verdienter Erfolg!“ Nun hat das Čović-Team erst am 27. Oktober (Di., 16:00 Uhr) die nächste Aufgabe vor der Brust, wenn es auswärts mit dem Chemnitzer FC um Punkte duelliert.
Tore: 1:0 Zornic (20.), 2:0 Karbuzoglu (63.)
U17 mit nächstem Kantersieg
Im Anschluss an den verlorenen Auftakt der Rückserie in Wolfsburg sammelte unsere U17 in der vergangenen Woche mit einem 10:0 (5:0) beim SV Tasmania im Berlin-Pokal wieder neues Selbstvertrauen. Nun legte unser Nachwuchsteam einen weiteren Kantersieg nach und fuhr im nächsten Spiel in der Vorrunde der DFB-Nachwuchsliga gegen den Eimsbütteler TV einen 8:0 (2:0)-Heimerfolg ein. Dabei glänzten unter den Torschützen Goodluck Ihechukwu Madumere und Raul Süleymanov als Doppelpacker. „Wir haben 20, 25 Minuten gebraucht, um gegen einen gut gestaffelten Gegner reinzukommen. Zwar hatten wir bis dahin viel Ballbesitz, aber keine zwingenden Torchancen. Anschließend haben wir dann immer besser die Räume im Rücken der gegnerischen Abwehr bespielt und dadurch Torabschlüsse kreiert. Nach der Pause war es ein sehr ordentlicher Auftritt, gut am Ball, mit viel Tiefgang. So konnten wir das Ergebnis in die Höhe schrauben“, erklärte Chefcoach Willi Weiße. Am kommenden Samstag (24.10.26, 11:00 Uhr), im Vorfeld des Heimspiels unserer Profis gegen Bielefeld, empfängt das Weiße-Team Holstein Kiel im Olympiapark zum nächsten Punktspiel.
Tore: 1:0 Nedzipi (30.), 2:0 Ihechukwu Madumere (38.), 3:0 Ihechukwu Madumere (49.), 4:0 Süleymanov (56.), 5:0 Quiala (60.), 6:0 Leubeling (63.), 7:0 Bähr (71.), 8:0 Süleymanov (90.)

Vier Teams gelingt Weiterkommen
Während bei den meisten Juniorenteams bereits am Dienstag und Mittwoch die Duelle im Berlin-Pokal angestanden hatten, waren unsere Juniorinnenteams am Wochenende in ihren K.-o.-Spielen gefordert. Dabei setzten sich alle unsere Auswahlen souverän durch: Die U17-Juniorinnen siegten furios mit 30:1 (14:0) bei Sparta Lichtenberg, die U15-Herthanerinnen feierten einen 15:0 (8:0)-Erfolg beim SFC Stern und die Mädels der U13 legten nach einer knappen 1:0-Pausenführung im zweiten Durchgang acht weitere Treffer nach, sodass am Ende ein 9:0 gegen den SF Kladow die nächste Runde sicherte. Auch unsere U12-Junioren meisterten ihre Partie im Nike-Youth-Cup beim BSC Marzahn und setzten sich mit 17:1 (7:0) durch.
| Auswahl | Wettbewerb | Paarung | Ergebnis |
|---|---|---|---|
| 1. Frauen | 2. Bundesliga | SC Sand – Hertha BSC | 2:2 (0:1) |
| U23-Junioren | Regionalliga Nordost | Hertha BSC – RSV Eintracht 1949 | 0:1 (0:0) |
| U20-Juniorinnen | Polytan-Pokal ab 2.Frauen |
Türkiyemspor Berlin 1978 III – Hertha BSC |
Nichtantritt Heim |
| U19-Junioren |
DFB-Nachwuchsliga, Vorrunde Gruppe B |
Hertha BSC – Eintracht Braunschweig | 2:0 (1:0) |
| U17-Junioren | DFB-Nachwuchsliga, Vorrunde Gruppe A | Hertha BSC – Eimsbütteler TV |
8:0 (2:0) |
| U17-Juniorinnen | BFV-Pokal | SV Sparta Lichteberg – Hertha BSC | 1:30 (0:14) |
| U16-Junioren | B-Junioren-Regionalliga Nordost | Greifswalder FC – Hertha BSC | 2:1 (1:0) |
| U15-Juniorinnen |
BFV-Pokal |
SFC Stern 1900 – Hertha BSC | 0:15 (0:8) |
| U14-Junioren | 1.C-Junioren Berlin-Liga | Hertha BSC – SF Charlottenburg-Wilmersdorf 03 | 6:0 (1:0) |
| U13-Junioren | 2. C-Junioren Landesklasse | SC Staaken 1919 – Hertha BSC | 2:4 (0:3) |
| U13-Juniorinnen | BFV-Pokal | SF Kladow – Hertha BSC | 0:9 (0:1) |
| U12-Junioren | Nike-Youth-Cup | BSC Marzahn – Hertha BSC | 1:17 (0:7) |